Dom-Römer-Areal: Bau-Thread

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    Das, was von Beggi als "so etwas wie ein kleiner Aufzugsschacht" gedeutet wurde, ist ein Lüftungsschacht, der später in einem der "neuen alten" Gebäude verschwinden wird.
    Ich finde, die Arbeiten zum Stadthaus gehen sehr schleppend voran. Hier und da sind ein paar Wände entstanden; dazu ein kleines, trapezförmiges Stück Decke entlang der Schirn. Auf Grund der vielen "historischen" Mauerreste ist die Baustelle sehr beengt und macht einen äußerst unaufgeräumten Eindruck. Vor dem Dom (also zukünftig zwischen Goldener Waage und Schirn) tut sich bisher überhaupt nichts.
    Unter dem Schutzdach wurde gestern ein Stück Bodenplatte des Stadthauses auf die bestehende Tiefgarage betoniert (da, wo zeitweise die offene Spindel zu sehen war, bevor diese mit einer dicken Betonplatte wieder geschlossen wurde). Und direkt daneben hat man begonnen, die Schalung für die dicke Platte zu bauen, auf der dann die Häuser der Südzeile stehen werden.
    Das Ganze ist etwa bei der langen Reihe Betonstützen getrennt: Zwei Baustellen (Stadthaus und übrige Neubauten), zwei Baufirmen (AHA und Lupp), zwei Baukräne. Allerdings hat gestern der Lupp-Kran auf der Hörnig-Baustelle beim Betonieren geholfen (größere Reichweite?, größere Tragfähigkeit?).

  • Es wird weiter gemalert. Oder gekünstlert? Ich weiß nicht, ob da ein Maler oder ein Künstler am Werk ist, wenn's um die großen Flächen geht.
    Was bei Beggi vor 3 Tagen noch ein einfacher goldener Kreis mit rotem Rand war, ist jedenfalls künstlerisch ergänzt worden.



    Aber eigentlich geht's hier ja nicht um die alte Treppe. Deshalb noch ein Blick in den provisorischen U-Bahn-Ausgang, der dann bald neben dem Haus am Dom in Betrieb geht.


  • Street Art Brazil

    Es ist Kunst. Die Schirn hat brasilianische Street Art-Künstler eingeladen, die Fluchttreppe ist längst nicht der einzige Ort für deren Graffiti (u. a. auch das leerstehende kleine Fraspa-Hochhaus an der Junghofstraße). Ausstellungseröffnung ist am 4. September (Q). Brasilien ist dieses Jahr Ehrengast der Frankfurter Buchmesse, daher die Verbindung.

  • Mal wieder ein Blick auf die Baustelle des Stadthauses, auf der es nach wie vor sehr langsam vorangeht.
    Es wurde mal wieder ein winziges Stück Decke betoniert (helle Fläche oberhalb des Baggerarmes). Im Vordergrund links wird wohl gerade geschalt, aber noch nicht bewehrt (gelbe und braune Flächen). Bedingt durch das Schutzdach (links am Bildrand angeschnitten), kann man nicht sehen, was sich darunter so tut. Direkt vor dem Dom (Bildhintergrund) tut sich jedenfalls noch Nichts. Hier müsste ja noch erheblicher Aushub gemacht werden, was wieder auf Kosten der Fläche für die Baustelleneinrichtung geht (Container, Lagerfläche). Es ist schon alles sehr beengt. Das dürfte auch der Grund für den meiner Meinung nach immer noch sehr unaufgeräumten Eindruck sein.


  • Dafür, dass der Rohbau des Stadthauses im Februar 2014 fertig sein soll, ist bisher recht wenig zu sehen. Außer einem Lüftungsschacht, der nichts mit dem Stadthaus zu tun hat, ragt noch nichts über den Grubenrand hinaus. Die Einhaltung des Februar-Termins erscheint mir unwahrscheinlich.


    Bild von heute:


  • Vielleicht hat die Firma ja noch nicht mitbekommen, dass für die Fertigstellung des Teils, an dem sie gerade arbeitet der Termin November 2013 heißt.


    Und außerdem, so wird man argumentieren, konnte man im östlichen Teil noch nicht anfangen, weil dort noch der letzte Rest des Technischen Rathauses mit dem U-Bahn-Ausgang abgerissen werden muss. "Wir hätten ja sooo gern, aber..."

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    Der bestehende U-Bahn-Ausgang kollidiert gar nicht mit dem Stadthaus, sondern mit dem Baufeld Südost, also: andere Baustelle. Weil aber der einzige Zugang zur Stadthaus-Baustelle von der Ostseite möglich ist, ist die Baufolge für das Stadthaus von West nach Ost. Man würde sich sonst selbst behindern und blockieren. Wo jetzt noch die Fahrmischer zum Betonieren parken, wird ja dann Baugrube sein.
    Dort, wo in Beggis Bild die Leiter steht (Bildmitte, hinter dem Kran) ist eine ziemlich hohe Wandschalung aufgestellt worden. Bewehrung ist zwar noch nicht zu sehen, aber hier dürfte der Beton demnächst deutlich nach oben wachsen. Auch unter dem Schutzdach sind bereits die ersten Erdgeschoss-Wände entstanden.

  • Hier mal der aktualisierte Blick von der Schirntreppe:


    Die hohe Wand wird gerade zugeschalt und sicherlich am Freitag betoniert. Entlang des rechten Gerüstes ist schon Stützenbewehrung zu sehen, die die zukünftige Außenwand des Stadthauses markiert (teils schon stehend, teils noch liegend).


    Und einfach mal die Kamera unter's Wetterschutzdach gehalten und abgedrückt:
    Auch hier beschäftigt man sich mit der Bewehrung von Wänden (noch im Untergeschoss).


    Etwas mehr nach Westen, schön zu sehen der angeknabberte Bestand (dort, wo früher die Parkhaus-Kasse war?):


    Bilder: von mir

  • 12.10.2013

    Gestern habe auch ich die Baustelle vor dem Dom fotografiert - derzeit die einzige aktive auf dem Areal. Es scheint, die Betonwand hinter der neu hinzugekommenen Bewehrung wurde bereits freigelegt.

  • Das "Rote Haus" (Markt 17) war ein auffälliges Gebäude der Altstadt, das auf mächtigen Holzpfeilern ruhte. Es ist eines der Gebäude, die für eine Rekonstruktion vorgesehen sind. Der als Wohnraum ausgewiesene Teil des Stadthauses grenzt direkt an das rote Haus und soll - so ist es auf Visualisierungen zu sehen - ebenfalls auf gleichhohen Pfeilern ruhen.



    Visualisierungen: DomRömer GmbH


    Teile des Wetterschutzdaches über diesem Wohnbereich wurden kürzlich entfernt, zu sehen sind die ersten Pfeiler (von der anderen Seite aus betrachtet). So kann man langsam räumliche Zusammenhänge herstellen und die Standorte einzelner Gebäude besser zuordnen.


    Rechts hinter diesen Betonpfeilern wird das Rote Haus entstehen:


  • Endlich wieder freier Blick von der Schirntreppe

    Gestern sind die Reste des Wetterschutzdaches abgebaut und verladen worden. Damit ist dieser Bereich jetzt wohl ausreichend wasserdicht. Und auch hier wurden "schon" die ersten Erdgeschoss-Wände geschalt und bewehrt.
    Vor dem Dom wurde inzwischen das Baufeld beräumt (bisher Stellplatz für einen Container sowie Lagerfläche), und die Kampfmittelsondierung war da (schon letzte Woche). D.h. hier kann (und wird) es kurzfristig mit Baugrubenverbau und Aushub weitergehen.

  • Ergänzend zu Beggis Bildern zwei Beträge weiter oben. Blick von der Schirntreppe rechts am zukünftigen Roten Haus vorbei Richtung Hauptzollamt/Haus am Dom. Im Vordergrund entsteht das Stadthaus



    Und Richtung Dom gesehen, wo das Stadthaus ebenfalls in die Höhe wächst. So wie es sich jetzt darstellt, wirkt die Bendergasse nicht annähernd so schmal, wie ich in Anbetracht des Wirbels von manchen Seiten gedacht hatte. Zumal der Arkadengang unter der Schirn ja noch hinzugerechnet werden muss.



    -Bilder von mir-

  • Wie schon bei Robbi im Hintergrund zu erkennen, ist am Mittwoch ein Bohrgerät BG 15 H angekommen, um Pfähle für die Verbauträger vor dem Dom zu bohren.



    Aus Lärmschutzgründen darf man nur einen halben Tag bohren, dann steht die Maschine still und wartet auf den nächsten halben Tag.


    Am anderen Ende der Baustelle wird die brasilianische Kunst gerade wieder von der Wand der Schirntreppe abgefräst (offenbar von einem Marsmännchen). Macht auch Lärm, aber wohl erträglichen.




    Bilder: von mir

  • ^ Ich frage mich, warum das brasilianische Kunstwerk von der Fluchttreppe wieder entfernt wurde, das hat doch viel besser ausgesehen, als der blanke Sichtbeton. Oder hat sich der Schirn-Architekt wieder in seinen Urheberrechten verletzt gefühlt?


    Die Bauarbeiten auf dem Areal verlaufen gewohnt langsam. Immerhin wurden in einem Bereich die ersten historischen Gemäuer überbaut. An der Schirn-Rotunde ragt das Erdgeschoss des Stadthaus-Wohnteils über das Gehweg-Niveau, immerhin.




  • Effizienz ist alles

    Typisch für diese Baustelle?


    Es wird am Montag früh um Neun betoniert.


    Fast jede andere Baustelle in dieser Stadt hätte diese Arbeiten so geplant, dass man am Freitag mit dem betonieren fertig wird, so dass Montags die Flächen betretbar und ggf. sogar schon (Platz hat man nie zu viel) als Lagerfläche genutzt werden können.

  • Nach der Vorstellungen der Ausführungsplanungen zu den Rekonstruktionen Esslinger und Rotes Haus bei der letzten Ausschusssitzung am 7.11. wundert mich auch NICHTS mehr. :nono:
    Ich wurde nicht nur in allen Befürchtungen bestätigt, man hat diese sogar in Sachen Dilletantismus noch bei Weitem übertroffen! Schade, daß bei der Bürgerrunde nur wenig Zuschauer und keine Presse mehr anwesend waren.

  • Die jüngst entstandenen Betonteile lassen sich derzeit prima von der Fluchttreppe an der Schirn aus überblicken: (Klicken für größere Version)



    Bild: epizentrum

  • Besonders gelungen sind die gebogenen Aussenwände, die gut zur Rotunde der Schirn passen, aber leider nur der extremen Perspektive geschuldet sind. Ist "in echt" alles schnurgerade, aber nicht rechtwinklig. Von der Enge kriegt man schon einen guten Eindruck, und auch die Kleinräumigkeit lässt sich jetzt gut erfassen. Wer das selbst noch erblicken will, muss sich sputen, denn bald wird die Decke über EG betoniert sein, und wenn dann die ersten Wände im 1. OG stehen, war's das mit dem schönen Ausblick von hier.


    Aber irgendwann wird dieser Bau ja auch fertig, und dann kann man Einblicke genießen: In's Schlafzimmer des zukünftigen Bewohners, denn zumindest in dem linken Gebäude wird es ja eine Wohnung geben.