Lautenschlager Areal (in Bau)

  • Sehr guter Vorschlag. Das erfreulichste am Entwurf ist die Tatsache, dass die Altbauten stehen bleiben.
    Wobei wenigstens der Baukörper neben dem Bankgebäude ansatzweise Gestaltungswillen erkennen lässt. Mal schauen was noch so kommt.

  • Projektübersicht Friedrich L. - Offizieller Teil

    Aufwertung der Bestandsliegenschaften Lautenschlagerstr. 23a/b und Friedrichstr. 22/24
    "Sanierung der historisch wertvollen Bausubstanz und Neubebauung der übrigen Flächen"


    - Baustart: Mitte 2014 (Rückbau)
    - Bauende: Ende 2016


    - Bürofläche: 8.500 qm (6.800 qm im Neubau, 1.700 Quadratmeter im Altbau)
    - Einzelhandelsfläche und Wohnungen: 2.200 qm
    - Parkplätze: 130


    Quelle: LBBW-Geschäftsbericht 2013 (Druck: Ende März 2014)

  • Es kann eigentlich nur besser werden. Finde es schon aberwitzig, dem Bestand nachzutrauern. Man kann ja über die Nutzung debattieren, aber baulich ist das ganze doch schlimm.

  • Projektübersicht Friedrich L. - Inoffizieller Teil

    Abrissgebäude:
    - Friedrichstr. 23a (Ex Kino/Filmhaus) sowie das Gebäude "dahinter":
    - Lautenschlagerstr. 22/2 (Maßschrankladen)


    Sanierungsgebäude:
    - Friedrichstr. 23b (Spielzeugladen)
    - Lautenschlagerstr. 24 (Gravis)
    - Lautenschlagerstr. 22/1 (Ex Stadtmessungsamt)


    Der Abriss hat begonnen - Dauer bis nächstes Frühjahr
    Bau der neuen Gebäude ab Mitte 2015 bis Anfang 2017
    Der offizielle Projektname steht noch nicht fest ("Friedrich L" ist nur vorläufig)


    Projektumfang: Areal vom ehemaligen Filmhaus an der Friedrichstraße über das Gravis-Eckgebäude (gegenüber Palast der Republik) bis zurück zur Lautenschlagerstr. 22/2 (schmales hellgraues Gebäude rechts vom ehem. Stadtmessungsamt) Googlemaps-Grafik
    Nutzung: Handel und Gastronomie in den Erdgeschossen, darüber Büros, oben Wohnungen


    Quelle: StZ 29.10.14

  • Schade ums Amerika-Haus (Filmhaus), die Fassade ist m.M nach interessanter wie der restliche Einheitsbrei,


    Es sieht sehr häßlich aus und steht irgendwelchen anderen 60er/70er Bausünden in nichts nach. Was soll denn da so besonders sein :confused:

  • Schade, warum nicht endlich mal Altbauoptik, wo doch Altbauten zur Linken und Rechten stehen? Man sollte sich bei solcher Gelegenheit ein Beispiel an Leipzig nehmen!


    Man würde so den Architekten die Chance nehmen sich mit isolierten Bauten sich selbst zu verwirklichen. Rücksicht auf die Umgebung zu nehmen kommt in Stg. i.d.R. niemals vor.
    Aber wo ist denn da ein Altbau zur linken Seite?

  • Betrifft "Friedrich L.", daher verschoben.


    Gegenüber dem Bülow-Carree wird fleißig abgerissen.
    (Sorry, habe für die Lautenschlager Straße keinen besseren Thread gefunden)


    Bilder: Architektur-Fan


    12.02.2015: schlecht zu erkennen, daß der Bagger das oberste Stockwerk bereits "angebissen" hat.



    13.02.2015: einen Tag später ist der Abriss dann klar zu erkennen.

  • Unverständlich un bedauerlich ist allerdings, dass der extrem mittelmäßige Bau links (mit dem Schriftzug dran) nicht gleich mit weg kommt!:nono: Das vereitelt wieder mal die Chance auf einen größeren Wurf - aber von den Schnarchzapfen im Rathaus ist ja nichts anderes zu erwarten.

  • creoliues scheint eine mir etwas krude Meinung zu vertreten. Ich hätte, wenn überhaupt, den Baukörper in Richtung HBF gleich mitenfernt gesehen. Der erinnert in seiner Einfallslosigkeit leider sehr an den Klotz am Rotebühlplatz.


    Aber doch nicht das Bankhaus Bauer.....:nono::nono::nono:

  • Nein, lasst das alte Bankhaus!! Es stammt noch aus einer Zeit, da hat man beim Bauen auf eine gewisses Mindestmaß an Ästhetik geachtet, auch wenn es eine streng formale Ästhetik war. Der Bau ist gut proportioniert, und auch die Details sind stimmig. Wenn man ihn behutsam sanieren würde, könnte er seine Wirkung an dieser auffallenden Stelle noch mehr entfalten, vor allem zusammen mit dem gegenüberliegenden Kino-Altbau.

  • Lt. aktuellen Geschäftsbericht der LBBW Immobilien heißt es jetzt "Projekt Lautenschlager Areal" und die Fertigstellung wurde auf das 1. Quartal 2017 verschoben.


    Außerdem wurde das Projekt einer Schrumpfkur unterzogen (Vergleich Geschäftsberichte 2013 und 2014):
    - Büroflächen-Neubau: 6.800 qm auf 6.100 qm
    - Büroflächen-Altbau: 1.700 qm auf 1.600 qm
    - Einzelhandelsfläche: 2.200 qm auf 2.000 qm
    - Tiefgaragenstellplätze: 130 auf 110


    Die Größe der Wohnfläche wurde jetzt erstmals mit 700 qm beziffert (bisher noch ohne qm-Angabe)