Bestandsaufnahme Campus Niederrad

  • Bestandsaufnahme Campus Niederrad

    Zur besseren Übersicht über das ausgedehnte Gelände zunächst ein Plan (den es auch als PDF mit Zeichenerklärung gibt):



    Nun zu den Projekten für den Fachbereich Medizin, dazu oben ab Beitrag #10. In diese bisher als Parkplatz genutzte Lücke wird das neue Lehr-, Lern- und Prüfungszentrum gebaut:



    Westlich des Baugeländes steht das Gebäude 10, die Bibliothek:



    Östlich steht das Gebäude 9, genutzt wird es von verschiedenen Ausbildungs- und Lehreinrichtungen:



    Im östlichen Teil des Campus ist eine beachtliche Zahl sehenswerter Gründerzeitbauten vorhanden. Die meisten wurden offensichtlich in der letzten Zeit saniert, zumindest äußerlich, und sind daher in entsprechend gutem Zustand. Hier das Gebäude 13, unter anderem von der Verwaltung genutzt:



    Bilder: Schmittchen

  • Medicum

    Dem Uniklinik-Campus habe ich heute einen Besuch abgestattet. Herausgekommen ist eine ziemliche Menge an Fotos, die ich hier nach Örtlichkeiten gruppiert auf mehrere Beiträge aufteile. Das "Medicum"-Gelände macht den Anfang. Letzter Beitrag dazu hier. Es laufen bereits Vorbereitungen. Der Rosengarten mit dem Haus Nummer 9 (Humangenetik / Matrixbiologie) im Hintergrund:



    Hinter den vier geschützten Bäumen befindet sich der zukünftige Bauplatz. Eigentlicher Baubeginn soll erst nächstes Jahr sein:



    Bilder: epizentrum


    Zur Orientierung für die weiteren Beiträge hier der Lageplan des Campus-Geländes. Die fotografierten Gebäude habe ich jeweils mit einem schwarzen Pfeil markiert:



    Bild: Klinikum der Goethe-Universität, Frankfurt. Markierungen von epizentrum


    Im folgenden bewege ich mich von Osten nach Westen.

  • Rund um das Zentralgebäude

    Als nächstes kommen das Zentralgebäude und seine Umgebung dran. Der Zentralbau (Nr. 23, Karte) ist oben herum soweit fertig. Mit dem weit vorgelagerten Erweiterungsbau 23A lässt man sich - wie gehabt - Zeit:



    Die Rückseite:



    Die Lamellen von Fenstern auf der Rückseite können sich eigentlich sehen lassen:



    Der Erweiterungsbau kommt auf einer anderen Seite voran. Zwischen ihm und dem Haupteingang:



    Die allerersten Fassadenteile hängen:



    Etwas näher - diese Teile werden uns in der Nähe noch einmal begegnen:



    Der vor wenigen Jahren fertiggestellte Haupteingang:




    Die Empfangshalle einmal von innen:



    So sieht es aus, wenn man hinausgeht:



    Im Osten schließt sich die Chirurgie mit Hubschrauberlandeplatz an (Gebäude 23C, Karte). Ebenfalls vor ein paar Jahren fertiggestellt. Vom Theodor-Stern-Kai:



    Die Rückseite:



    Die Fassade ist eine Herausforderung für jede Digitalkamera:



    Und da hängen auch wieder die gleichen Lamellen wie die am Erweiterungsbau 23A. Der Hubschrauberlandeplatz von Süden:



    Bilder: epizentrum


    Im nächsten Beitrag folgen die Gebäude 22, 25B und als Schmankerl die Kantine (35).

    2 Mal editiert, zuletzt von epizentrum () aus folgendem Grund: Kartenlinks hinzugefügt

  • Gebäude 22, 25B und 35

    Gleich vor dem Erweiterungsgebäude des Zentralbaus liegt das Hörsaalzentrum, früher wohl einmal 21D genannt, jetzt offiziell Nummer 22. Hier der Westeingang:



    Die Westseite:



    Drinnen lief gerade eine höchst interessante Tagung:



    Leider kam ich nicht rechtzeitig zum Vortrag "MR-gesteuerte Prostatapunktionen. How to do? von B. Bodelle aus Frankfurt. Der hätte mich brennend interessiert.


    Zur Abwechslung heute einmal die Rückseite von 25B:



    So sieht sein Vorbild aus. Kein Zwillingsbruder. Wer erkennt die Unterschiede?



    Übrigens sitzt nun auch der Pförtner in einem schicken Glashäuschen:



    Als Schmankerl noch das Kantinengebäude schräg hinter dem Zentralbau. Es hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel, versprüht seinen Charme aber wie am ersten Tag. Ein ästhetischer Ruhepol auf dem Campusgelände:



    Besonders beeindruckend, die feinen Details wie bspw. die Glasbausteine:



    Liebevollst gestaltet auch der Eingangsbereich. Da freut man sich auf sein Essen:



    Genauso schick auch die Rückseite mit dem sich anschließenden Wirtschaftshof: (Wobei ich der Treppenhausverglasung *wirklich* etwas abgewinnen kann)



    Bilder: epizentrum

  • Gebäude 28, 29, 31, 32

    Weiter geht's bei den Kindern und den Zähnen. Zunächst das Pädiatrische Zentrum für Stammzellentransplantation und Zellforschung. Wie wir von #43 wissen, soll dazu das dreigeschossige Gebäude 32D ab Herbst dieses Jahres erweitert werden. 32D und die Anlage drumherum erscheint mir selbst noch ziemlich frischen Datums. Ein Rundgang. Zunächst der Haupteingang zu 32D (dem "Satelliten" von Gebäude 32), danach weiter gegen den Uhrzeigersinn:






    Es ist, naja, rund. Auf dem Weg um das Gebäude kommt man am Carolinum vorbei (Zahn-/Mund-/Kieferheilkunde, Gebäude 29):



    Richtung Bahngleise steht eine neue Technikzentrale (Gebäude 32F), deren Starkstromeigenschaften bei mir an anderer Stelle eine gewisse Heiterkeit auslöste:



    Weiter die Bahngleise weg von 32D steht das Gebäude 31, in dem das Hämophiliezentrum untergebracht ist. Seine Rückseite:



    Die Vorderseite:



    Aber zurück zum Kinderzentrum. Der Satellit hört am Übergang zum Hauptgebäude der Kinderheilkunde, Nummer 32, auf:



    Weiter das Gebäude entlangelaufen:



    Ein älterer Teil des Gebäudes:



    Der Haupteingang neben dem von 32D - womit sich der Kreis schließt:



    Gegenüber steht noch die Klinik für Dermatologie (Gebäude 28). Sie wird gerade gedämmt:




    Dämmdetails:



    Bilder: epizentrum

  • Studentenhaus Sandhof, Gebäude 74/75, DRK, Parkhaus

    Nur nicht schlapp machen. Weiter geht's mit dem zukünftigen Studentenhaus Sandhofstraße (Vorstellung, Karte). Das Foto habe ich etwas verpeilt, weil ich das Haus über die Grünfläche im Vordergrund vergaß. Dort hatte man zuvor ein paar größere Bäume gerodet und Rosenstöcke gepflanzt sowie Rasen gesät. Möglicherweise soll es zu einer grünen Verbindungsachse vom Niederräder Ufer ("NU2") zum Campus-Gelände werden. Im Hintergrund jedenfalls steht in der Mitte der noch unsanierte Bestandsbau:



    Links daneben sieht man ein blau verkleidetes Parkhaus (am Ende einer Stichstraße der Sandhofstraße, Karte). Es erscheint mir jüngeren Datums. Drei Fotos auch davon:





    Hinter dem Studentenhaus in spe steht der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuz. Hiervon zwei Fotos der Rückseite. Die Vorderseite ist mit Pappeln zugestellt, sodass mir die Fotolust verging.




    Im Doppelgebäude 74/75 an der Sandhofstraße ist das Pharmazentrum mit allen möglichen Neben- und Lehrinstituten untergebracht (Karte). Sieht auch relativ frisch aus:



    Hübsches Detail:



    Bilder: epizentrum

  • Sandhöfer Allee

    Jetzt noch ein Update von der Sandhöfer Allee, an der Gebäude im weiteren Dunstkreis der Uniklinik stehen. Neu gebaut hat man diesen Technikkasten (Gebäude 50, nördlich von 51) zur Stromversorgung:



    Es ist eines von zwei Neubauten dieser Art, wie der Tafel zu entnehmen ist:



    Angetan hat es mir dieses kürzlich sanierte Haus - wohl ein Wohnheim - an der Sandhöfer Allee 2 (Ecke Sandhofer Straße, Gebäude 56):



    Charakterkopf!



    Die bunte Rückseite:



    Ihren Charme hat die Zentralwäscherei, wenn das Gebäude (Nummer 51) auch ziemlich heruntergekommen ist. Feine Industriearchitektur der Noch-1950er, würde ich sagen:





    Auf der anderen Seite stehen diese drei Gummibärchen (53 - 55):



    Bilder: epizentrum

  • Gebäude 15C, 89, 93A

    Zur Orientierung hier noch einmal der Lageplan mit Markierungen der Gebäude der Vorbeiträge:



    Bild: Klinik der Goethe-Universität Frankfurt, Markierungen: epizentrum


    Zwei weitere kleine Beobachtungen. Das Neuro Science Center, Gebäude 89, in der Heinrich-Hoffmann-Straße (Karte) muss in den letzten Jahren saniert worden sein. Die Fassade sieht aus, als hinge sie noch nicht allzu lange, jedenfalls nach der Entstehung der Google-Satellitenbilder (ca. 2003/2004, wenn ich nicht irre). Das Gebäude selbst dürfte ein Kind der 1970er sein. Hervorstechend ist neben den Farbfeldern die Balkonbrüstung:



    Von Westen aus gesehen:



    Überhaupt gleicht ein Gang über das Campus-Gelände dem Besuch einer Ausstellung über Ausrutscher der Nachkriegsarchitektur in Ergänzung zu teilweise großartigen Gründerzeit- und 1920er-Gebäuden. Wobei es lobenswerte Ausnahmen insbesondere aus den 1950er-Jahren und ganz neuen Datums gibt.


    Ein deutliches Kontrastprogramm bietet der wohl aus Brandschutzgründen entstandene Fahrstuhl-/Treppenhaus-Turm an der Gynäkologie (Gebäude 15C, Karte). Aus den 1990ern? Mit einer Datierung tue ich mich hier schwer:



    Das historische Gebäude an sich scheint relativ frisch saniert. Leider fehlt das Dach. Die Fenster mit ihren Holzrahmen jedenfalls passen wunderbar:



    Ein kleines Juwel findet man bekanntermaßen im Westen des Campus-Geländes an der Heinrich-Hoffmann-Straße. Das Psychiatrie-Gebäude von Martin Elsaesser, gebaut 1927-1930, trägt die Nummer 93A (Karte). Es ist selbst ein Erweiterungsbau und wurde nach dem Krieg nach Süden immer weiter verlängert. Der Eingang mit West- ("Offene") und Ostflügel ("Geschlossene") zeugt aber immer noch von seiner Baukunst:



    Der Kopf des Westflügels von der Seite:



    Das Gebäude wurde erst letztes Jahr saniert (Quelle). Zur Historie der dort ansässigen Institute mit ihren Gebäuden, siehe bspw. hier.

  • Vielen Dank für den eindrucksvollen Rundgang. Auch wenn manche bauliche Resultate nicht überzeugen, ist es schon beeindruckend wie viel investiert wird. Gerade bei der schäbigen Mensa sollte man aber an einen kompletten Neubau denken.


    Mich würde interessieren welches Gebäude sich auf dem linken Rand des Bildes befindet? Wenn man nach der Eisenbahnbrücke mit dem Fahrrad an der Mainuferstrasse bzw. Niederräder Ufer entlang fährt, fällt einem sofort dieser hässliche Koloss auf, der nun auch noch mit meterhohen Graffiti überzogen ist. Ich vermute es ist ein Heizkraftwerk. An der Frankfurter Goethe-Uni wurde ein solches durch das Müllheizkraftwerk der Nordweststadt ersetzt. Ich hoffe man wird auch hier über eine Modernisierung nachdenken.

  • Haus 53 - Haus 56

    Die kleinen Hochhäuser an der Sandhöfer Allee haben es mir angetan. Hier, also jwd am Rand des Uni-Campus, passt diese kleine Reihe von Solitären hin. Dazu tragen sicher auch die milde stimmenden großen Bäume bei. Im Vordergrund wird die Sandhöfer Allee bzw. die Zufahrten neu gestaltet:



    Bild: epizentrum