Ex-Bärlocher-Areal Riesstr. / 88 North [fertiggestellt 2015]

  • Mir war es bisher nicht bekannt ;).


    Laut Artikel sollen auf dem 20.000 m² Areal bis 2010 38.000 m² Buero und Gewerbeflaechen entstehen. Zu diesem Zweck hat es die Hammer AG mit den beiden Unternehmen 58invest und Competo Capital Partners erworben. In dem von Wagahai geposteten Link gibt es auch ein Rendering, leider nichts besonderes. Fertiggestellt soll es angeblich bis Mitte 2010 sein, womit der Baustart ebenfalls (wie in so vielen anderen Projekten) 2008 sein sollte.

    Das Baerlocher Areal befindet sich hier


    Der Standort waere in meinen Augen ziemlich gut, um in die Hoehe zu bauen. Leider hat man dazu wohl keine Ambitionen...


    PS: Die direkte Nachbarschaft mit dem Transrapid scheint die Investoren wohl nicht abgeschreckt zu haben.

  • Mein Gott, sowas ist ja zum heulen! Das ist DER Hochhausstandort in München!!! Warum müllt man das mit 08/15 Blockrandbebauung zu?? :Nieder:

  • Naja, super ideal finde ich den Standort als Hochhausplatz nicht geeignet, dazu fehlt der U-Bahnanschluss direkt vor der Haustuer, aber dass hat sie bei den Highlights auch nicht gestoert. Ein Hochhaus dort haette eine super Wirkung auf die Achsen Mittlerer Ring Nord und West...


    Dasselbe wird wohl auch mit dem Stadtwerkeareal suedlich des Georg-Brauchle Rings passieren....Obwohl man dort in meinen Augen auch ziemlich perfekte Hochhausplaetze haette

  • naja, die Hoffnung stirbt bekanntilch zuletzt.


    Aber bei der unglaublichen Dynamik, die München bei der Entwicklung neuer Hochhauskonzepte und der Ausweisung neuer Standorte für Hochhäuser entwickelt denke ich, das wir zumindest noch sehr sehr lange warten müssen, bevor da noch mehr hinkommt.


    Und wenn dann maximal Kronawittertaugliche 80meter....

  • In Uptownnaehe wird nichts entstehen. Hoehstens ein 70-80 Meter Bau (den man von Nymphenburger Rondell aus nicht sieht) und der die hochhausgegner nicht wieder aufhetzt.
    Und ein Turm, der halb so hoch wie das Uptown ist, reicht fuer die gegend nicht. Um eine gescheite Beziehung zu diesem zu haben, muss der schon eine halbwegs aehnliche Hoehe haben.
    Wenn ein Investor hier in Muenchen wieder etwas gescheites baut, dann an einer Stelle, wo es sicherlich zu 100% unbedenklich ist und was nicht wesentlich mehr als 100 Meter hat. Alles andere waere fuer einen Investor in meinen Augen zu unsicher.


    Oder wer will vielleicht fuer Jahre ein Projekt planen, vorantreiben und Geld reininvestieren, bis dann irgendein Stadtrat vielleicht wieder von einem Buergerbegehren dazu gezwungen wird, das aufzugeben?

  • Ich habe dieses Projekt in einen eigenen Thread ausgelagert, da es mit 43.067 qm wahrlich nicht zu den kleinen Projekten zu zählen ist, auch wenn die Resonanz über dieses Projekt bisher im Forum recht gering war.



    Architekt: BRT Architekten, Hamburg
    Freilagenplanung: Adler & Olesch (http://www.adlerolesch.de/inde…enzen_pi1%5Bdetails%5D=98)
    Projekthomepage: http://www.88north.de/
    Bauende: Sommer/Herbst 2013
    Büro-/Praxisfläche: 43.067 m²


    Weitere Daten:
    http://home.immobilienscout24.de/1021007/expose/58170324

  • Was ich nicht verstehe, wieso man auf diesem Grundstück nicht etwas höher bauen kann? Wenigstens ein Hochpunkt im Süden des Grundstückes, der die Schule im Norden nicht verschattet, wäre doch kein Problem gewesen, zumal man in der Nachbarschaft mit dem Uptown Münchens höchstes Haus schon stehen hat. Bei diesen enormen Grundstückspreisen völlig unverständlich

  • Ich denke da gilt noch der Bebauunsplan #925 aus dem Jahr 2000, welcher eine größere Höhenentwicklung nicht zulässt. Im Süden will man wahrscheinlich nicht das Gebäude der Zeugen Jehovas dominieren...


    http://www.muenchen.info/plan/bebauungsplan/p_8607_925.pdf
    http://www.muenchen.info/plan/bebauungsplan/t_8607_925.pdf


    Einzelne Hochpunkte hätte ich mir hier auch gewünscht. Mussten ja nicht 140 Meter sein, aber solch ein oder zwei typischen Münchner 40 Meter Türmchen hätten doch schon drinnen sein können, ohne irgendeine Diskussion darüber führen zu müssen. Allerdings hätten es denke ich schon mind. 80 Meter sein müssen, um neben Uptown noch wirken zu können.

  • Einfach nur zum LACHEN :Nieder: was bei uns los ist, :nono: in Frankfurt da wachsen die Hochhäuser nur so aus dem Boden und bei uns, werden solche flachen Gebäude hingepflanzt. Schade das so ein toller Baugrund neben dem Uptown so verschenkt wird. Vor nicht langer Zeit stand noch in der Zeitung sie wollen neben dem Hochhaus noch andere höhere Gebäude sehen und dann sowas:nono:. Ich hab die Hoffnung schon aufgegeben das wir noch einmal ein etwas kleineren HochhausCluster neben dem Uptown sehen werden, ich denk da passiert die nächsten 20 Jahre nichts, genau so wie der Olympia Business Park + Hochhaus 72m das wird wohl auch noch ein paar Jahre auf sich warten lassen. Schade :???:

  • Zum Lachen finde ich eigentlich nur die unkreativen Namen der Hochhäuser.
    Der Name "Uptown" ist jedenfalls derart nichtssagend und beliebig, dass ich den O2-Vierkantbolzen ständig mit dem Langenscheidt-Hochhaus aka "Highlight Towers" :nono: verwechsle.
    Ich frage mich allerdings was daran wünschenswert sein soll, dass wir in München einer Stadt wie Frankfurt nacheifern.
    Ich würde mich in einem München der Hochhäuser jedenfalls nicht wohl fühlen und bin auch für den Abriss der meisten bestehenden Hochbausünden wie etwa der Rotkreuz-Schwesternschule und vieler mehr.

  • Schade das so ein toller Baugrund neben dem Uptown so verschenkt wird. Vor nicht langer Zeit stand noch in der Zeitung sie wollen neben dem Hochhaus noch andere höhere Gebäude sehen und dann sowas:nono:.


    In München muss man sich jetzt endlich mal an eine vernünftige Hochhausplanung heranwagen. Diese punktuelle Bebauung, wie sie in der Vergangenheit praktiziert wurde, hat doch nur folgende Auswirkungen:
    1. Es entstehen Solitäre oder halbfertig wirkende Mini-Ensembles (z.B. Parkstadt Schwabing)
    2. Die Bürger beschweren sich zurecht, dass diese planlos übers Stadtgebiet verstreuten Gebäude das Stadtbild eher verschandeln.


    Dabei wäre eine Lösung nicht übermäßig kompliziert:
    1. Gebiete definieren, die für eine Hochhausentwicklung geeignet sind, vor allem im Hinblick auf Attraktivität (am Stadtrand werden sich kaum ausreichend hohe Mieten einnehmen lassen), Infrastruktur (sollte ggf. noch ausgebaut werden) und Wechselwirkung mit dem bestehenden Stadtbild (Stichwort "freier Alpenblick").
    2. Für die ausgewiesenen Flächen Baurecht für eine Hochhausbebauung herstellen und diese nicht für eine Bebauung mit Flachbauten verschwenden.
    3. Für andere Standorte keine Hochhausbebauung mehr zulassen.
    4. Bestehende, aber sich als ungeeignet erweisende Standorte langfristig zurückbauen.


    Mit einem entsprechenden Masterplan würde eine konzentrierte Entwicklung ermöglicht und zugleich könnte sich die Stadt von bestehenden "Altlasten" befreien. Dadurch sollte auch die Akzeptanz in der Bevölkerung deutlich steigen.


  • Ich würde mich in einem München der Hochhäuser jedenfalls nicht wohl fühlen und bin auch für den Abriss der meisten bestehenden Hochbausünden wie etwa der Rotkreuz-Schwesternschule und vieler mehr.



    Ich stehe eher auf Kontraste. Die sind möglicherweise nicht immer postkartengeeignet, aber sie füllen eine Stadt mit Leben. Viel schlimmer finde ich die Vorstellung in einem Freilichtmuseum zu leben. Keine Höhen und Tiefen, keine Kontraste, einheitlich 7 Stockwerke die ganze Stadt, alle Gebäudehöhen gleich, Dachstuhlausrichtung gleich, einheitliche Reihenhaussiedlungen, Parks deren Bäume mit dem Lineal angelegt wurden, das ist doch alles langweilig. Warum soll neben einem alten kein modernes Gebäude stehen?


    Gerade die Gegend um die Riesstraße könnte man mit ein paar Häusern auffüllen, die mehr als 10 Etagen haben, 20-30 Etagen wären mal erfrischend gewesen, man hätte mal was wagen können, etwas neues versuchen, aber man entscheidet sich mal wieder für ein nichtsagendes und angepasstes Durchschnittsbürogebäude ohne Charakter und ohne Stil, kein Wiedererkennungswert, keine Prägung, weder Eleganz noch Provokation, einfach nur lahm und öde .. schade :confused:


  • Gerade die Gegend um die Riesstraße könnte man mit ein paar Häusern auffüllen, die mehr als 10 Etagen haben, 20-30 Etagen wären mal erfrischend gewesen[...]


    Ja da hast du schon recht, es muss auch nicht immer gleich die Horrorvision der Hochhausgegner in Form eines Vierkantbolzen mit ca. 40+ Stockwerken sein.


    Ich behaupte einfach mal ganz deist, dass die Akzeptanz der Hochhäuser in München viel höher wäre, wenn es in den obersten Stockwerken so schöne, für jedermann zugängliche Bars wie in Bangkok oder Hong Kong geben würde ;)