Potsdam: Wiederherstellung historische Mitte (Projekte, News)

  • Block III - Sieger auf FH-Grundstück stehen fest

    Aus 2017:

    Die Architekturentwürfe für den sogenannten Block III, der nach Abriss der Fachhochschule errichtet werden soll, können hier besichtigt werden: Link


    Es gibt meist mehrere Entwürfe pro Los.


    http://www.maz-online.de/Lokal…-im-Block-III-stehen-fest
    Demnach stehen nun die 7 Bieter fest, die das Rennen um die 9 Lose mit 14 Gebäuden gemacht haben. Von einer Jury wurden auch 2 einheimische Wohnungsgenossenschaften ausgewählt.
    Es soll einen Nutzungsmix aus Wohnen, Gastronomie, Galerien und Kleingewerbe geben. Ende 2019 sollen demzufolge die Bauarbeiten beginnen, Fertigstellung voraussichtlich 2021.


    Bildergalerie: http://www.maz-online.de/Lokal…tte-aussehen#n29104541-p1


    http://www.potsdamermitte.de/i…ws_pi1%5Baction%5D=detail
    Demnach wird dies voraussichtlich in einer Stadtverordnetensitzung vor der Sommerpause in einen Beschluss gefasst werden; unterdessen sind die Gestaltungs- und Nutzungskonzepte der vorläufigen Bestbieter nun in der "Roten Infobox" auf dem Alten Markt noch bis 24. März 2018 und anschließend im Foyer des Bürogebäudes der ProPotsdam zu sehen.

  • Am besten gelungen sind natürlich die Entwürfe an der Schloßstraße und am Alten Markt, weniger gut dagegen die Planungen an der Schwertfegerstraße und Hohewegstraße (heute: Friedrich-Ebert-Straße).


    Bei Platz 1 für das südöstliche Acht-Ecken-Haus hoffe ich allerdings noch auf eine Veränderung. Im Sinne der Ensemblewirkung wären hier Platz 2 oder Platz 3 die wesentlich bessere Wahl.

  • Als "Rekofanatiker" würde ich immer den traditionellsten Entwurf wählen.
    Zu einer Reko gehört aber auch der originale Bauplatz. Mit der Versetzung der beiden östlichen Achteckenhäuser aufgrund der überbreiten Straße hatte ich schon immer Bauchschmerzen. Vielleicht bin ich verklemmt ;), aber Reko und Bauort gehen für mich nur zusammen! Translozierungen sollten die absolute Ausnahme - vor einem Abriss - sein. Den Neubau werte ich daher nicht als Rekonstruktion - der Witz der acht Ecken, die einen kleinen Kreis ergeben, ist ohnehin nicht mehr möglich. Daher finde ich ausnahmsweise den modernen Entwurf, da er auf historisch nicht korrektem Baugrund steht, besser, passender - ich sage in diesem spezifischen Fall sogar: ehrlicher.

  • ^ In dieser Bewertung sind wir uns einig, auch wenn wir aus entgegengesetzten Richtungen kommen. Ich finde bei der Wiederannäherung an verlorene Stadtviertel moderne Gebäude mit historischen Zitaten fast immer besser also historisierende Rekonstruktionen.


    Was die Straßenbreite betrifft, ist das Problem hier ähnlich wie bei der Grunerstraße in Berlin (und an diversen anderen Orten auch im Westen): Die extremen Querschnitte, wie sie im Zuge des "autogerechten" Stadtumbaus der 60er/70er-Jahre entstanden sind, sollen zurückgenommen werden, die ursprüngliche Dimension lässt sich angesichts des heutigen Verkehrs aber nicht wieder herstellen, ohne die Funktionsfähigkeit zu beeinträchtigen.


    Den Kompromiss, den man in Potsdam gefunden hat, finde ich gut: An die Stelle einer Hauptverkehrsachse tritt eine Straßenbahntrasse mit Busspuren und breiten Fuß- und Radwegen, der Autoverkehr wird umgeleitet. Auch Straßenbahnen brauchen Platz, aber viel weniger als die Autostraße aus DDR-Zeiten.

  • Ich sehe das nicht so eng. Das Berliner Ephraim-Palais z. B. wurde aufgrund der Verbreiterung des Mühlendamms um einige Meter versetzt wiederaufgebaut, was dem Ganzen jedoch nicht geschadet hat. Manchmal, wie auch bei den Potsdamer Acht-Ecken-Häusern, kommt es eben weniger auf den Ort als auf die Art des Wiederaufbaus an, und damit sind wir wieder bei den historischen Entwürfen.

  • Na, Architektator, das ist etwas anderes. Das Palais Ephraim war eine Straßenecke und die vier 8-Eckenhäuser bildeten einen Platz. Der ist durch das Versetzen leidlich zerstört - das war in Berlin ja gar nicht möglich.


    Ansonsten muß man sagen, dass sich das Leitbautenkonzept als recht robust erwiesen hat. An der Alten Fahrt funktionieren die drei Leitfassaden Barberini-Noacksches Haus-Palazzo Pompei hervorragend und verträgt auch Ausreißer wie das Aquarium von Dietz Joppien zur Havel hin.


    Am Block III sind "nur" die Ecken historisch, der Rest mehr oder weniger qualitätreicher, zurückgenommener Füllbau. Das inszeniert den Auftritt von Stadtschloß, Fortunaportal, Ringerkolonnade, Palazzo Valmarana, Klingnerschem Haus, Altem Markt 15 und den 8 Ecken. Nicht alles ist gelungen aber im Ensemble passt's und die Denkmalpflege hat schon noch manch' manierierten Wettbewerbssieger im Flächendenkmal "Potsdamer Stadtkern" hingezuppelt.


    Typisch Potsdam ist, dass nun die Wohnungsbaugenossenschaft "Karl Marx" quasi mit Andrea Palladio Sozialwohnungen im Palazzo Valmarana baut. Das wäre wohl in Dresden oder Frankfurt nicht möglich. Die Bürger werden gerade den Genossenschaften auf die Finger schauen, ob sie die Qualität halten können, aber auch die Denkmalpflege und die Bauqualitätssicherung des Sanierungsträgers ist hinterher.


    Offen ist, ob die Stadt aus den Schwächen des Quartiers an der Alten fahrt gelernt hat, wo der Bruch zwischen der historischen Fassade und dem Möbel-Höffner-Flair des Inneren mitunter zu streng ausfällt. Hier wäre eine bessere Vermittlung zu wünschen. Auch die Hoffassaden machen teilweise einen Eindruck wie aus der Vorstadtsiedlung am Bornstedter Feld. Aber man kann nicht alles haben!


    Das "Aquarium". (C) Dietz-Joppien-Architekten



    Das Klingnersche Haus (Mitte, Ecke) von Knobelsdorff, Postkarte um 1900, (C) akg-images



    Palazzo Pompei von vorn: (C) selbst



    Palazzo Pompei von der Havelseite aus: (C) selbst



    8-Ecken histrisch und um 8 Meter herausgeschoben: (C) mit frdl. Genehmigung von Mitteschön und Andreas Hummel, Dresden



  • Tympanonrelief der Nikolaikirche kehrt zurück

    Frohe Osterbotschaft: Das im Krieg zerstörte Tympanonrelief der Nikolaikirche kehrt bis Anfang Oktober für 500.000 Euro zurück. Es bestand ursprünglich aus 19 Stuckfiguren von August Kiss, die der Potsdamer Bildhauer Rudolf Böhm in den letzten drei Jahren nachgegossen hat. Am Alten Markt wurde bereits ein Gerüst aufgebaut, um die Kunstwerke wieder im Giebelfeld anzubringen.


    http://www.pnn.de/potsdam/1271377/

  • Tympanonrelief der Nikolaikirche

    Wie schön!


    Ich wußte gar nicht, dass dieses Relief fehlte.
    Aber beim Anblick des Porticus habe ich immer gespürt, dass da etwas zu wenig war. Es wirkte auf mich so blutarm, so wenig nachdrücklich.


    Jetzt weiß ich warum das so war und ich freue mich über die Rückkehr des Tympanonreliefs an die Nikolaikirche. :daumen:

  • An der Alten Fahrt funktionieren die drei Leitfassaden Barberini-Noacksches Haus-Palazzo Pompei hervorragend und verträgt auch Ausreißer wie das Aquarium von Dietz Joppien zur Havel hin.


    Ich empfinde das Aquarium überhaupt nicht als Ausreißer. Es passt doch gut in die Reihe. Man muss gar nicht die berüchtigten "Brüche" bemühen: Ich finde es als Entwurf gelungen, die Kubatur passt zum Auf und Ab der Umgebung und die Qualität ist höher als die Rückseiten von Pompei & Co. (die Du ja auch selbst bemängelst).


    Typisch Potsdam ist, dass nun die Wohnungsbaugenossenschaft "Karl Marx" quasi mit Andrea Palladio Sozialwohnungen im Palazzo Valmarana baut.


    Ja, der Streit hat sich gelohnt. Auch wenn die FH-Retter nicht gewonnen haben: Ohne den Kampf um den Bestand hätte es in den neuen Blöcken keine Wohnungen für jedermann gegeben.


    Offen ist, ob die Stadt aus den Schwächen des Quartiers an der Alten fahrt gelernt hat, wo der Bruch zwischen der historischen Fassade und dem Möbel-Höffner-Flair des Inneren mitunter zu streng ausfällt.


    Richtig. Gilt auch für die modernen Gebäude, die historische Formen aufnehmen. An der Alten Fahrt sieht man denen die WDVS-Dämmung schon auf der Fronsteite an, und nach hinten hat man auf Qualität ganz verzichtet. Dass man historische Bauformen auch hochwertig zitieren kann, ohne sie kopieren zu müssen, sieht man derzeit in Frankfurt. Ich hoffe, für den neuen Block nimmt man sich eher dort ein Beispiel als an der Alten Fahrt nebenan.

  • Wie siehst Du eine Gebäude denn von der Vorderseite her die Styroporfassade auf der Rückseite an, wenn die Vorderseite keine hat? Röntgenblick?
    Und: Den Vergleich zu Frankfurt erstehe ich nicht. Potsdam war doch schon im Original das Zitat. Nun ist das Zitat wiederholt worden, z.B. beim Barberini oder Pompei, in beiden Fällen in Sandstein. Auch in Frankfurt sind Originalfassaden in Originalmaterialen wiederholt worden. Wo ist das das Zitieren ohne zu Kopieren?

  • ^ Ich meinte natürlich nicht die rekonstruierten Fassaden, sondern die WDVS-Fassaden daneben. Genau wie ich in Frankfurt nicht die Rekos meinte, sondern die modernen Gebäude, die sich an historische Bauformen anlehnen. Und um gleich jedes weitere Missverständnis auszuschließen: Auch bei meinem Bezug auf den neuen Block habe ich nicht die Leitbauten gemeint, sondern die Häuser dazwischen.


    Ich dachte eigentlich, das alles hätte man aus meinem Beitrag erschließen können.

  • Aber die nicht rekonstruierten Fassaden - an der Alten Fahrt von HS&A - haben doch zur Humboldtstraße keine Polysterolfassade. Wie siehst Du denen denn an, dass sie auf der Wasserseite eine haben, war meine Frage?


    Und wieso ist denn beim Aquarium "die Qualität höher als bei den Rückseiten von Pompei & Co.", wo doch das Aquarium auch ausschliesslich aus Beton und Styropor besteht?

  • ^ Der Bau am Otto-Braun-Platz (der mit der tollen Ketten-Gastronomie) hat keine WDVS-Fassade? Und das gelbe Ding links daneben mit der hölzernen Tiefgarageneinfahrt auch nicht? Na gut, wenn Du meinst, hast Du sicher recht, großer Meister. Ist aber egal, weil die Fassaden genau so aussehen, als hätten sie welche.


    Beim Aquarium bezog ich mich nicht auf die Art der Fassade (die genauso sein mag, wie beim Rest der Zeile), sondern auf die klare Formensprache. Aber ich weiß natürlich, dass Du alle für Idioten hältst, denen so etwas gefällt.

  • Nein, das ist eine lange Reihe von Unterstellungen. Mich interessierte tatsächlich, wie man von einer Fassade mit z.B. Mineralfaserdämmung auf eine Rückseite mit Styropor schliessen kann. Die Frage hast Du ja beantwortet: es gefällt Dir nicht, und auch nicht die Nutzung, deshalb muss es Styropor sein. Für ein Architekturdiskussion eine schwache Argumentation, wie ich finde. Sag' doch einfach, dass Dir die schlichte, eher neotraditionalistische Fassade nicht gefällt. Das ist doch keine Schande und muss ja auch nicht jedermann gut finden.


    Was das Aquarium betrifft kann man natürlich von einer "klaren Formensprache" sprechen, wenn man eine Kiste in eine halbwegs harmonische Zeile wirft. Die "Formensprache" ist aber bei den anderen Bauten genauso "klar" oder eben unklar. Das ist doch nichtssagende Architektenprosa. Entscheidend ist, dass bei Bau die Uferbebauung bewußt stören will - und das für ZWEI Luxuswohnungen mit über 7.000 Euro/qm Verkaufspreis. Dass das in Potsdam nicht so gut ankommt, kann man ja vielleicht nachvollziehen.


    P.S. Die Pizza ist dem Franchise-Italiener in dem verachteten Bau im übrigen sehr gut - die Franchisenehmer haben ein fast persönliches Konzept aus dem starren Rahmen gemacht. Der Laden ist auch fast immer voll - auch ohne Touristen.


    Das Aquarium:



    (C) selbst


    Aber warten wir ab, bis es fertig ist!

  • Sag' doch einfach, dass Dir die schlichte, eher neotraditionalistische Fassade nicht gefällt.


    Das stimmt nicht. Das Haus am Otto-Braun-Platz finde ich eigentlich ganz gelungen. Nur ist aus Fassaden – ob "neo-traditionalistisch" oder nicht – mehr herauszuholen, wenn man mit Werkstoffen wie Naturstein, Kunststein, Backstein oder meinetwegen Lehmziegeln arbeitet. Deshalb der Verweis auf Frankfurt. Auch gutgemachter Sichtbeton ist interessant, wenn man einen Verfremdungseffekt erzielen will. Verputzte Dämmung sieht halt aus wie verputzte Dämmung – der Unterschied zwischen Styropor und Mineralwolle liegt in der Umweltverträglichkeit und in der Haltbarkeit. Letzteres wird nicht so schnell räudig. (Ich bin übrigens der Meinung, dass man sehen kann, ob hinter dem Putz z.B. Backsteine sind, oder eine moderne Dämmschicht. Letzteres hat m.E. immer was von angemaltem Pappkarton. Keine Ahnung, woran das liegt.)


    Was das Aquarium betrifft kann man natürlich von einer "klaren Formensprache" sprechen, wenn man eine Kiste in eine halbwegs harmonische Zeile wirft. Die "Formensprache" ist aber bei den anderen Bauten genauso "klar" oder eben unklar.


    Das spricht nicht gegen die Architektur, sondern nur gegen meine schludrige Formulierung. Ich mag den Entwurf – da werden wir uns nicht einig –, aber die Nutzung ist tatsächlich eine Frechheit.


    Die Pizza ist dem Franchise-Italiener in dem verachteten Bau im übrigen sehr gut - die Franchisenehmer haben ein fast persönliches Konzept aus dem starren Rahmen gemacht. Der Laden ist auch fast immer voll - auch ohne Touristen.


    Hier geht es mir nicht um die Pizza oder die Touristen, sondern ums Prinzip. Es stört mich, dass in solchen rendite-optimierten Ecken ein lokaler Wirt oder eine Handwerks-Bäckerei gar keine Chance hat. Franchise-Burger, Franchise-Café, Franchise-Italiener – das ist doch traurig!

  • Kunststein, Lehmziegel oder Backstein waren aber am Alten Markt aus guten Gründen nicht gefragt und auch nicht zulässig. Auch Sichtbeton nicht oder ein anderer "interessanter Effekt". Der historische Alte Markt zu Potsdam ist kein Experimentierfeld zeitgenössischer Architektur - das gibt es anderswo zuhauf - sondern ein städetbauliches Wiederaufbauprojekt mit klaren Prämissen.


    Ich möchte hier einmal kurz anmerken, dass diese Vorschriften keine böswillige Schinkanen ein paar durchgeknallter Rekofreunde sind sondern dass das Leitbauten-Konzept mit den Stimmen von Linken, SPD, CDU, Grünen, Bürgerbündnis und FDP bei wenigen Gegenstimmen der Anderen fast einstimig in der SVV verabschiedet wurde.


    Hierzu gehört die Defintion von Leitfassaden, städtebaulichen Bezügen, das Zurücknehmen von Fassaden zwischen den Leitfassaden und der Konsens auf eine einheitliche, nicht glänzende Fassadenoberfläche: nämlich Putz.


    Deine Fähigkeiten von einer Fassade mit z.B. mineralischer Dämmung auf eine rückwärtige Fassade mit Styropor zu schliessen oder durch eine Dämmschicht Backsteine erkennen zu können gehört in das Ressort von Sektenbeauftragten; hat mit sachlicher Architekturdiskussion jedenfalls nichts zu tun. Ganz abgesehen davon, dass Backsteine unter den obwaltenden Rahmenbedingungen der Umweltgesetzgebung völliger baulicher Unsinn sind (leider).


    P.S. Die "Handswerks-Bäckerei", die hier "eine Chance" haben wollte zeige mir bitte. Die gibt es doch gar nicht mehr. Und dass es am Stadtschloss bei einem privaten Investor, dem man zwei 100-Prozent-Sandsteinfassaden aus dem Barock abgenötigt hat keine subventionierten Ladenmieten für einen Kinderladen geben würde, war auch klar.

  • Entwürfe im Block III stehen fest

    Im künftigen Block III der Potsdamer Mitte stehen laut einer PNN-Meldung jetzt alle Entwürfe fest. Danach soll der Neubau an der Südostecke des Alten Markts eine geringere Traufhöhe und einen höheren Wohnanteil erhalten. Rund 80 Prozent der Flächen in diesem Block zwischen Nikolaikirche und Landtagsschloss sind für Genossenschaften vorgesehen.


    https://www.pnn.de/potsdam/ent…der-fassade/23152226.html

  • Staudenhof

    Der Eigentümer des Staudenhof hat die Wirtschaftlichkeit einer Sanierung des Staudenhofs berechnet und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass diese unwirtschaflich teuer wäre.
    Das Gebäude mit seinen gut 180 Wohnungen hat bis 2022 Bestandsschutz. Zudem muss vor einem eventuellen Abriss der Eigentümer darlegen, dass ein solcher wirtschaftlicher wäre als eine Sanierung. Die ProPotsdam GmbH als Eigentümer hat dies getan und damit scheint ein Abriss des Staudenhofes nun näher zu rücken.


    Q: PNN


    Favorisiert wird von der ProPotsdam GmbH eine neue, überwiegend viergeschossige Bebauung, am Alten Markt auch fünfgeschossig. Das Eckhaus "Am Alten Markt 12", einst bekannt als Palazzo Giulio Capra, soll als Leitfassade in alter Gestalt wieder sichtbar werden. Bild des Palazzo

  • Ringerkolonnade

    Die Ringerkolonnade zwischen Landtag und Filmmuseum hat heute ihre ersten restaurierten Figuren zurückerhalten – allerdings noch keine Ringer, sondern zwei Putten und eine Vase. Gibt dem Ganzen eine gewisse Unwucht, sieht aber trotzdem schick aus. Die weiteren Figuren warten noch im Depot darauf, dass Geld für die Restaurierung da ist.