Talkin' 'bout Europaviertel (Basisdebatte)

  • ^ Wo genau im Artikel steht, dass in mehreren Wohnungen niemand wohnen soll? Dass ein Käufer aus dem Ausland kommt, ist kein Beweis, dass er nicht darin wohnen will (in Metropolen wie Frankfurt sind viele internationale Unternehmen tätig, die dort tätigen Kräfte aus dem Ausland müssen irgendwo wohnen) oder vermieten will.

  • Informatikfuzzi : Ich erinnere mich an Zeiten, da hatte ich als IT-Projektleiter zwei "Dienstwohnungen" zusätzlich zu meinem Wohnsitz, weil weder in München, noch in Berlin sicherzustellen war, dass ich immer zuverlässig ein Hotelzimmer bekommen konnte, wenn ich eine Übernachtung (ein, zwei Mal die Woche über 6-18 Monate) brauchte. Vom Preis mal ganz abgesehen. Ich habe damals Druck auf den Niedrigpreissektor gemacht, da ich jeweils ein Wohnklo mit Küche (<30m², möbliert, damals monatlich 800 DM in Berlin und 1400DM in München, statt 300 DM für reguläre Dauermieter) belegte. Die Ansprüche eines Managers mit meinem damaligen Jahresgehalt pro Monat werden sicher andere sein - aber auch hier gilt, dass er in jedem Fall eine Wohnung in Frankfurt belegt um darin ein, zwei Nächte pro Woche (oder Monat) zu verbringen.
    Wenn dies eine neu gebaute Wohnung im oberen Preissegment ist, um so besser, denn dann bleiben die günstigeren Wohnungen für die, die sie brauchen, frei.
    Nebenbei schaffen diese Wohnungen auch Arbeitsplätze, denn sie müssen permanent gepflegt werden, damit der potentielle Bewohner, wenn er denn plötzlich aufschlägt, alles so vorfindet wie er wünscht, von der Kühlschrankfüllung bis zu den Blumen auf dere Anrichte.

  • @ Xalinai: ("... aber auch hier gilt, dass er in jedem Fall eine Wohnung in Frankfurt belegt um darin ein, zwei Nächte pro Woche (oder Monat) zu verbringen.")


    Aber Du stimmst zu, dass diese Situation dann nicht dazu führt, dass das Europaviertel aufgrund dieser Mieter zu einem belebten, urbanen Viertel wird?

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    Wenn das alles nur Projektwohnungen wären, dann wäre dem so. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das Praedium zum reinen Boardinghouse verkommt.

  • Aber Du stimmst zu, dass diese Situation dann nicht dazu führt, dass das Europaviertel aufgrund dieser Mieter zu einem belebten, urbanen Viertel wird?


    Im verlinkten Artikel steht nichts darüber, dass die Käufer nur einen Teil der Zeit in Frankfurt wohnen - bloß, dass die Hälfte Ausländer seien, Punkt. In der gesamten Stadt sind es 26,8%, irgendwo müssen diese 185.545 Leute wohnen. Den überdurchschnittlichen Anteil könnte man u.a. damit erklären, dass gut bezahlte Fachleute in einigen ausländischen Metropolen (NY, London, Tokio usw.) eher an ein Wohnen im Hochhaus gewohnt sind.

  • Zitat von Europäer

    Aber Du stimmst zu, dass diese Situation dann nicht dazu führt, dass das Europaviertel aufgrund dieser Mieter zu einem belebten, urbanen Viertel wird?


    Mit einer solchen Aussage wäre ich vorsichtig. Auch solche Menschen beleben Städte! Während zB andere dauerhaft ansässige Bürger eher selten auswärts essen gehen, dürfte dies bei diesen Bewohnern eigentlich der Normalfall sein.
    Ich bin beruflich selbst auch sehr viel unterwegs, auch sehr viel im Ausland. Ich esse dann fast nur auswärts und bin dann gerne in der jeweiligen Stadt noch abends etwas unterwegs (häufig mit Kollegen und/oder Kunden). Man kennt nun mal die Stadt nicht so gut wie seine Heimatstadt und will das eine oder andere gesehen haben bzw. abends in einer netten Bar den Arbeitstag mit einem Drink ausklingen lassen.
    Das beste Beispiel liefert Frankfurt selbst: Jedes Mal, wenn eine große Messe stattfindet und viele Menschen nur vorübergehend in der Stadt sind, merkt man das auf den Strassen und in den Restaurants, es ist viel belebter als sonst.

  • Im östlichen Teil des Europaviertels leben bereits jetzt im Verhältnis zu anderen Stadtteilen viele "Expats", und diese trifft man auch ziemlich oft in den örtlichen (bisher leider spärlichen) Geschäften und Restaurants an.


    In einem anderen Bereich aus dem Europaviertel ist es so, dass beispielsweise im Bouwfonds-Abschnitt (und das kann ich mit Gewissheit sagen, da Freunde von mir dort gekauft haben) die meisten Käufer aus dem Ausland (sind wohl etwa 30% aller Käufer) diese für den Selbstbezug nutzen und die Wohnungen nicht leer stehen lassen. Gerade für diese Gruppe ist es auch schwerer Wohnungen weiterzuvermieten wenn sie nicht selbst vor Ort leben, würde ich annehmen. RVIs "Parigot" ist so ein Objekt für Kapitalinvestoren die sich nicht um Vermietungsdetails kümmern wollen, und wie man sieht sind dort viele Wohnungen bezogen. Auch werden von den lokalen inländischen Kapitalinvestoren die, im Moment nicht wissen wohin sie mit ihrem Geld sollen, Wohnungen gekauft und weitervermietet zwecks Renditenbildung - was natürlich auch den Wohnungsmarkt entspannt.


    Ich würde mir keine Sorgen machen, dass das Europaviertel zu einem "Ghosttown" oder einer Bettenburg wird:
    Seit drei Jahren wohne ich im Westteil des Viertels, und anfangs hat der Fuchs dort dem Hasen gute Nacht gesagt, aber inzwischen ist es richtig belebt in den Abendstunden, die Europa-Allee wird stark befahren, im letzten Sommer war der vollkommen unfertige Europagarten auch gut besucht an den spärlichen Sommertagen.


    Im Praedium sind erst 30% der Wohnungen verkauft, und jetzt wo die Bautätigkeit begonnen hat und man nun auch im großen und ganzen erkennt, wie sich das Viertel entwickelt, bin ich mir sehr sicher, dass dort auch der Rest verkauft werden wird. Ich kann damit Leben, dass die NH-Projektstadt das Vorhaben durchzieht, da sie mit den Gewinnen (laut eigener Aussage) Teile ihres sozialen Wohnungsbaus finanzieren. Ist doch eine Win-Win Situation.
    Herrn Cunitz pauschal vorzuwerfen, Augenwischerei zu betreiben und sich nicht um den sozialen Wohnungsbau zu kümmern, finde ich etwas gewagt. Im Rahmen der Möglichkeiten im Europaviertel ist das ganze ein gutes unterfangen.

  • 1. Ich wohne seit Juni 2011 im Europaviertel und niemand würde sich mehr als ich Restaurants wünschen, in denen ich nach meiner Arbeit noch einmal etwas Essen gehen könnte.


    2. Alle Beobachtungen mögen stimmen. Pendler mögen mehr essen gehen als dauerhafte Anwohner mit kleinen Kindern. Fakt ist doch aber, dass wenn jemand aus Asien / US oder Russland nur einmal im MONAT in Frankfurt wohnen sollte (und darauf bezog ich mich!), dann ist die Wohnung doch 29 bzw. 30 Tage / Monat LEER. Wenn jemand in diesen 30 Tagen nicht in Frankfurt wohnt / sich aufhält, dann kann er auch nicht in den zahlreichen Restaurants essen gehen. Da ich nun seit mehr als drei Jahren im Europaviertel/Mitte wohne, kann ich auch beobachten, wie viele Wohnungen (eben weil es Pendler-Wohnungen sind) leerstehen.


    3. Dies wird nicht nur für das Praedium gelten und gilt nicht nur für mein Areal der GWH, sondern trifft genauso auch auf das Baufeld 8 und 9 im Parkend zu: Dort sind auch größtenteils 1-Zimmer-Wohnungen konzipiert worden.

  • Mir ist die Diskussion hier zu eindimensional in Richtung Einheimische Käufer = gut, ausländische Käufer = schlecht.


    In Frankfurt wohnen mehr als genug einheimische Anwälte, Unternehmensberater, usw. die fünf Tage in der Woche im Rest der Republik oder im Ausland auf Projekten unterwegs sind und somit nur max. 2-3 Nächte pro Woche in Ihrer Wohnung in Frankfurt leben.


    Das ist dasselbe in grün. Dürfen die jetzt hier nicht mehr wohnen, nur weil Sie Ihre Wohnungen nicht zu 100% auslasten. Wir leben im 21. Jahrhundert in einer modernen und globalisierten Arbeitswelt. Da sollte man das alles nicht so eindimensional sehen.

  • ^ sehe ich wie Du sipaq, per se ausländische Käufer pauschal als nicht "optimal" einzustufen ist geagt.


    ^^ Im Parkend ist nur Baufeld 10 mit kleineren Wohnungsgrößen konzipiert worden, als Pendlerwohnungen, etc. Baufeld 8,9 und 18 bieten die gewohnten guten Größen.
    Bei den Restaurants hast Du recht, das können ruhig ein paar mehr werden, im Moment haben wir die Laube im Westen, im Osten im BNP Gebäude MoschMosch, BlockHouse und der dauernd wechselnde Italiener. Man sieht ja am BlockHouse, dass ein Restaurant, gut besucht werden kann, wenn es den Nerv trifft.


    Wenn Aurelis den Erdgeschossbereich des Boulevard-Mitte richtig entwickelt, kommen dort wahrscheinlich noch das eine oder andere Restaurant hinzu. Angeblich sind im Praedium die Gewerbeflächen bereits an den Mann gebracht worden.

  • Bei den ausländischen Käufern (ich unterstelle hier einmal, dass sie ihren Wohnsitz auch im Ausland haben), mögen wohl auch einige, reine Kapitalanleger dabei sein. Die werden die Wohnungen sicher vermietet haben wollen. Echte "Ölscheichs" oder Oligarchen, denen es egal ist ob die Wohnung leer steht, kaufen eh auf anderen Märkten (London, NY) und dort auch noch wesentlich hochpreisigere Wohnungen (dabei berücksichtige ich schon, dass die Preis dort sowieso schon generell höher sind).

  • Ich kann mir den Schuh mit der Einteilung "Ausland" / "Inland" nicht anziehen, da ich davon überhaupt nicht gesprochen habe, sondern lediglich davon, dass die Gegend nicht urban-lebendig ist, sollten in dieser Gegend nur Menschen "wohnen", die nur zwei Tage / Monat vor Ort sind.


    Ich bin selbst einer dieser Großkanzleianwälte, der seine Wohnung aufgrund seiner Arbeitszeit nicht "auslastet", könnte aber zumindest theoretisch jeden Abend vor Ort noch was essen gehen (was ich wahrscheinlich aus figurtechnischen Gründen nicht sollte :lach:).


    Mich macht die Entwicklung im Europaviertel skeptisch.


    Ich war euphorischer, das gebe ich gerne zu.


    Ich sehe immer Wahnsinns-Renderings (erinnere mich nur an das Parigot (Link) und jetzt auch aktuell das Maison Claire (Link)) oder das Praedium (Link), in denen Restaurants mit Freiflächen eingezeichnet werden, dann fördert die (noch nicht abgeschlossene) Realität bereits den zweiten Zahnarzt (im Parigot) zutage. Ob da je Restaurants hinkommen, bezweifle ich. Und am Ende haben wir dann eben doch die Schlafstadt (Link), auch wenn Aurelis eine "zweite Berger Str." entwickeln möchte.

  • Ob da je Restaurants hinkommen, bezweifle ich.


    Theoretisch könnten sie irgendwann kommen - und auch ein Zahnarzt ist weniger Schlafstadt als Wohnungen vom EG bis zum Staffelgeschoss ohne Ausnahme. In den letzten Monaten ärgerte ich mich öfters in Düsseldorf, weil Bauten mit EG-Gewerbe an Hauptstraßen oder zentralen Plätzen der Stadtteile welchen mit EG-Wohnungen weichen, durch Umbau oder Neubau - zuletzt hier. Ich glaube, Ähnliches ist auch in Frankfurt zu beobachten? Wenn im Europaviertel konsequent EG-Ladenlokale gebaut werden, ist das bereits viel - egal, wer zuerst mal dort einzieht.

  • Das Problem mit Restaurants in Neubaugebieten ist doch, dass deren Bewohner (klassisch) so in der Kreide stehen, dass sie selber kochen müssen oder (Riedberg) als Familie mit ganz kleinen Kindern sowieso zu Hause bleiben oder (Europaviertel) vermutlich aus anderen Gründen nicht da sind.
    Wer also im Neubaugebiet ein Restaurant aufmacht muss leidensfähig sein und einen gut gefüllten Geldbeutel besitzen, um die ersten zehn Jahre zu überstehen.
    Anekdotisch: Kollegin aus dem Schwäbischen (Neubaugebietsbewohnerin) erzählt, dass die Kneipe im Neubaugebiet schließt. F: Wie oft warst Du dort essen? A:Ein, zwei Mal im Jahr.
    Wovon soll der Wirt leben?

  • Im verlinkten Artikel steht nichts darüber, dass die Käufer nur einen Teil der Zeit in Frankfurt wohnen - bloß, dass die Hälfte Ausländer seien, Punkt.


    Da steht "kommt aus dem Ausland" - sprich da wird im Kaufvertrag wohl eine ausländische Adresse auftauchen. Und das ist was ganz anderes als wenn bereits hier lebende ausländische Personen ein Upgrade aus einer anderen Wohnung machen.


    Und genau auf den Sachverhalt bezog sich meine Anmerkung zu den Aussagen der Politik. Denn wenn im Ausland lebende Personen hier in diesem Maße kaufen wird keine andere Wohnung frei und damit erfolgt keine Entlastung des Wohnungsmarktes. Denn es ist auch nicht davon auszugehen, dass solche Neubau-Käufer sich wenn es das Projekt nicht gäbe an anderer Stelle eine gebrauchte Wohnung gekauft hätten.


    Jeder kann kaufen was und wo er will und damit machen was er will - sofern er keine Steuersparmodelle zu Lasten der Allgemeinheit damit betreibt!

  • Wenn ich das hier so alles lese, ensteht bei mir der Eindruck, das "Urbanes Leben" im wesentlichem aus Restaurants besteht, oder nur Arbeit. Da ich beruflich recht häfig im Europaviertel unterwegs bin, behaupte ich mal das sich hier kein Urbanes Leben einstellen wird. Der vordere Teil bei Skyline resp. die Europa Allee hat den Charme einer unterirdischen S-Bahn Station, das ist m.M. nach der klötzchen Architektur geschuldet, und wenn man hier zu Fuß entlang geht ist man meistens sowieso alleine Unterwegs. Das wird auch ein weiteres Restaurant nicht ändern. Und auch die Tatsache das man eine Großbaustelle die nächsten Jahre (U-Bahn) vor der Nase hat, wird nicht förderlich sein. Alles in allem, Chance vertan. Bei dem hinteren Teil des Europaviertel bin ich zuversichtlicher, da schon jetzt der Teil wesentlich Lebendiger wirkt.

  • Denn es ist auch nicht davon auszugehen, dass solche Neubau-Käufer sich wenn es das Projekt nicht gäbe an anderer Stelle eine gebrauchte Wohnung gekauft hätten.


    Wenn sie jobbedingt nach Frankfurt kommen wollen, dann hätten sie sonst eine andere Wohnung woanders kaufen müssen. Soweit ich weiß, in den USA und GB kommt es öfters vor, dass man Wohnungen und Häuser kauft, selbst wenn man nur einige Jahre darin wohnen will - und dann verkauft.


    Wenn jemand aus dem Ausland eine Wohnung zum Vermieten kauft, ist dies auch nicht anders, als wenn es z.B. eine Versicherung mit Sitz in Deutschland tut. Deutsche Investoren kaufen genauso Immobilien im Ausland.

  • Ich sehe das alles weniger skeptisch, was die "Urbanität" angeht. Ich vergleiche das ein bisschen mit der Hafencity in Hamburg. Dort ist die Architektur der Wohnhäuser zwar etwas abwechslungsreicher und verspielter als im Europa-Viertel, aber auch das war eine Gegend, die anfangs tot erschien, abends war nichts los, die wenigen Bewohner sind schnell in ihren Wohnungen verschwunden, es gab keinen Einzelhandel, keine Gastronomie, anfangs auch noch keinen ÖPNV in Form von Ubahnen. Alles wirkte wie in einem Freizeitpark, brandneue, unbenutzte Straßen und Gehwege, neu angelegte Pflanzen waren noch nicht groß gewachsen. Und viele Wohnungen wurden von Ausländern gekauft, viele stehen auch heute noch leer und hinter jeder Straßenecke liegt noch eine weitere Baustelle.
    Und heute, einige Jahre später, sieht man dort auch abends noch Leute spazieren, es gibt einige kleine Cafes und Bäcker, Supermärkte und Drogerien, Bankfilialen, Einzelhandel, Ärzte. Die Parklücken sind alle voll und man ist selten alleine unterwegs. So ganz konnte das Viertel die kühle Atmosphäre noch nicht abstreifen, aber das braucht auch Zeit. Ich kann mir nicht vorsellen, dass das in Frankfurt nicht auch funktionieren sollte, zumal man mit dem Skyline Plaza in der Nähe auch nicht das Gefühl hat, am Ar*** der Welt zu sein, sondern wirklich nah an der Stadt.
    Außerdem finde ich bei Immobilienscout sehr wenige Wohnungen im Europa Viertel (zur Miete), ich kann mir also nicht vorstellen, dass alle verkauften Wohnungen leer stehen weren. Dafür ist die Wohnungsknappheit auch viel zu groß.
    Und sofern dort neue Hochpreiswohnungen entstehen, nimmt das sehr wohl den Druck vom angespannten Wohnungsmarkt, weil dann andernorts der Bedarf an Luxussanierungen geringer wird und somit auch noch Wohnungen für kleinere und mittlere Einkommen übrig bleiben.


    Das Europa Viertel ist noch nicht einmal fertig, also wartet mal ein paar Jahre ab und gebt dem Stadtteil Zeit, zu wachsen und sich zu etablieren!

  • zu #140:


    Nun, mein Beitrag weiter oben war mehr eine allgemeine Stellungnahme zu Wohngsbesitzern bzw. -nutzern, die nur zeitweise ihre Wohnungen nutzen.


    Dass das EV weitestgehen keinen Charme hat und auch nach Beendigung aller Baumaßnahmen nicht das gelbe vom Ei sein wird (in meinen Augen ist der östliche Teil des E-boulevards weitestgehend eine echte Totgeburt, daran wird sich auch später nichts ändern), dürften die meisten hier im Forum bejahen.
    Fakt ist aber: JEDE (!!!) Wohnung, die gebaut wird, entlastet den Wohnungsmarkt. Natürlich ist der Bau von Wohnungen der Luxusklasse nicht in dem Maße wirksam für die Mittel- und Unterschicht, wie es Wohnungen mit Mietpreisbindung oder anders geförderter Wohnungen sind. Dennoch leisten auch diese Wohnungen einen Beitrag (messbar!).