Immobilienwirtschaft

  • Immobilienwirtschaft

    Im Umfeld der Expo Real wurden weitere Projekte angekündigt bzw. konkretisiert:
    Das "Stadtfenster" direkt in der Innenstadt soll die Stadtbibliothek, die VHS und das geplante NS-Dokumentationszentrum beherbergen. Außerdem sind Flächen für den Einzelhandel vorgesehen.
    Multi Development entwickelt das Projekt, die Stadtsparkasse zahlt. Baubeginn: Mitte 2008


    Siehe auch hier.


    Desweiteren geplant ist ein Hotelneubau mit Gastronomie am Stadion (Hellmich, Baubeginn ASAP) und ein Bürokomplex in der Innenstadt mit 7.000 bis 9.000qm Bürofläche (Städtische Baugesellschaft Gebag, Baubeginn noch in 2007) . Mieter wird hier die Arge sein.
    Auch in Bezug auf die geplante "waterfront" am Eisenbahnhafen in Ruhrort tut sich etwas, zumindest gibt es einige Interessenten. Ein Investor steht ja bereits sei längerem Gewehr bei Fuß.


    Auch hierzu ein Zeitungsartikel.


    Zwei weitere Artikel (A1, A2) zum Thema finden sich in der Rheinischen Post von heute.


    # Wohnen über dem Rhein
    Zu dem Thema ein aktuelle Artikel aus der NRZ.

  • Immobilienwirtschaft

    CUBION Presseinformation 05. Mai 2008
    Duisburg: Stabile Bürovermietungsleistung zum Jahresbeginn


    CUBION Immobilien ermittelte für das erste Quartal 2008 in Duisburg einen Büroflächenumsatz in Höhe von rund 13.100 m². Das Ergebnis liegt damit etwa 21 % unter dem Umsatz aus dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Da im Gesamtumsatz bislang jedoch so gut wie keine Eigennutzer enthalten sind - lediglich 500 m² wurden hier registriert - liegt die reine Vermietungsleistung mit 12.600 m² nur 10 % unter dem Vorjahresniveau (Q1 2007: 13.850 m²) und zeigt sich damit relativ stabil.


    Zu den größeren Vertragsabschlüssen im ersten Quartal zählt eine Anmietung von Siemens über etwa 3.300 m² an der Wörthstraße und ein Mietvertrag der DAK über rund 1.900 m² im „CityPalais“ an der Landfermannstraße.


    Unter Berücksichtigung aller zurzeit bekannten Umstände prognostiziert CUBION für das laufende Jahr einen Gesamtumsatz um 50.000 m². Der 10-Jahresdurchschnitt in Höhe von rund 58.000 m² würde damit voraussichtlich nicht erreicht.


    Die Spitzenmiete liegt in Duisburg aktuell bei etwa 12,80 EUR/m², wird im Laufe des Jahres nach Einschätzung von CUBION die Marke von 13,00 EUR/m² allerdings nach oben durchbrechen.


    Weitere Informationen über CUBION finden Sie im Internet unter http://www.cubion.de

  • @Duisburg 1. Hj.


    Q: Cubion Research

  • Duisburg: Büromarktbericht 1. Quartal

    Laut Cubion ist der Büroflächenumsatz Duisburgs im ersten Quartal mit 24.250 m² mehr als stabil. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurde sogar ein Umsatzlus von rund 85 Prozent erzielt.
    Dennoch prognostiziert Cubion mit rund 60.000 m² einen Jahresumsatz, der den 10-Jahresdurchschnitt knapp verfehlen könnte, da das positive Quartalsergebnis lediglich auf zwei größere Mietverträge zurückzuführen ist.
    Xella mietete rund 7.900 m² in einem projektierten Neubau an der Düsseldorfer Landstraße. Ein weiterer Großmieter belegt interimsweise eine rund 3.700 m² große Bürofläche am Sonnenwall.
    Die Angebotsreserve ist seit Jahresende von 2,1 % auf jetzt nur noch 1,9 % weiter gefallen. Insbesondere der Leerstand im Segment guter Qualitäten nimmt überproportional rasch ab.
    Die aktuellen Spitzenmieten bewegen sich knapp unter 15Euro/qm.


    Quelle:
    property-magazine

  • Somit hat Duisburg im ersten Quartal mehr vermietet als Köln. :D


    Naja ich glaub in Essen wird man auch nicht über die 20.000m² kommen.



    Edit: Duisburg liegt doch hinter Köln :D

    Einmal editiert, zuletzt von RiCoH () aus folgendem Grund: Neue Kennzahlen

  • Erfreuliche Entwicklung, ich denke die Spitzenmieten in Duisburg werden sicherlich im Innenhafen erzielt, da wird es interessant wie sich das entwickelt.

  • Naja, ob die Auswertung von Capital so seriös ist, wage ich zu bezweifeln. In den Städten wurden nur 5 Makler befragt sowie die Stadtämter.

  • Außerdem ist es vermessen, Neudorf indirekt als schlechten Wohnbezirk zu nennen.:nono:
    Sicherlich gibt es hier unschöne Ecken, ansonsten ist es einer der grünsten Stadtteile Duisburgs. Der Duisburger Stadtwald und der komplette Sportpark Duisburg (ehem. Sportpark Wedau) gehören zu Neudorf und machen ca. 70% der Fläche aus.
    Die angegebenen Preise für Häuser sprechen da eine eigene Sprache.

  • Dietmar
    Aber bis auf ein paar Leute an der Lotharstraße wohnt doch niemand in der Nähe der Grünflächen. Es ist immer wieder ein Irrtum von Seiten der Politik und Verwaltung den prozentualen Grünanteil an der Gesamtfläche des Stadtteils als Anzeichen für Lebensqualität zu nehmen! Der Sportpark Wedau hat eine Insellage und ist außer mit dem Auto, von Neudorf aus nur schwer zu erreichen, es sei denn sie sind gerne stundenlang unterwegs. Die Erholungsqualität des Stadtwaldes ist dank A3 und Schienengüterverkehr auch eher begrenzt, abgesehen davon, dass für jene die westlich der Gneisenaustraße wohnen der Wald eh zu weit entfernt liegt. Nein, Neudorf ist in Wirklichkeit eine Betonwüste, die hier und da mit ein paar Bäumchen versehen wurde. Es ist kein Ghetto wie Hochfeld oder Marxloh, aber schön ist trotzdem was anderes. Und anstatt die letzte verbliebene Freifläche am Carstanjensgarten in einen Park umzuwandeln, entsteht dort ein Berufsschulzentrum, na klasse! Der Stadtteil ist total verbaut und mit seiner Gitternetzstraßenstruktur alles andere als fußgängerfreundlich. Neudorf ist ein Autofahrerstadtteil. Mich wundert es nicht, dass die meisten Studenten nach dem Studium wieder weg wollen oder erst gar nicht nach Duisburg ziehen. In Neudorf lässt es sich aushalten, mehr nicht!


    PS: Einen Vorteil hat der Stadtteil jedoch, die Nahversorgung ist super! Wo anderen im Grünen am Stadtrand häufig nichts anderes übrig bleibt als mit dem Auto einkaufen zu fahren, da können sie das in Neudorf auch super zu Fuß erledigen. Aber der Preis dieser "Urbanität", dieser Verdichtung von Leben ist eben mangelnder Freiraum. Da hätte man ruhig den einen oder anderen Häuserblock in der Stadtteilmitte weglassen können um erreichbares Grün zu schaffen. Der Urbanität häts nicht geschadet.

  • Grundstückspreise sind im Keller

    Wer sich in Duisburg eine Immobilie kaufen möchte, muss weniger Geld ausgeben, als in anderen Städten der Region. Für Käufer ist das ein Vorteil, für die Verkäufer hingegen eine nicht so erfreuliche Entwicklung...Eine genaue Übersicht findet ihr hier http://www.rp-online.de/public…reise-sind-im-Keller.html.


    Also wer überlegt umzuziehen, sollte Duisburg in seine Planung einbeziehen.;)

  • Entwicklung Büroflächen

    Radio Duisburg hat am Donnerstag vermeldet, dass im ersten Quartal 2009 in Duisburg 35500 Quadratmeter Bürofläche neu vermietet worden sind. Zum Vergleich, im gesamten vergangenen Jahr wurden 70.000 Quadratmeter vermietet. Laut Gesellschaft für Wirtschaftsförderung sei der Hauptgrund für die Konstanz, dass man in Duisburg keine großen Risiken eingehe, wie in anderen Städten. Hier werde überwiegend erst in neue Büroflächen investiert, wenn es auch schon potentielle Mieter gebe. Der Großteil der in 2009 vermieteten Büroflächen wurden in der Innenstadt und im Duisburger Süden vermietet.


    Quelle: http://www.radioduisburg.de/Na…iv.64+M5319f12f7ba.0.html

  • Büro-Mieten in Duisburg Spitze

    Nach einem Bericht des Essener Unternehmens „Brockhoff & Partner“ gab es trotz der Wirtschaftskrise eine stabile Nachfrage nach kleineren Büroflächen zwischen 150 und 500 Quadratmetern, die Nachfrage nach Flächen über 500 Quadratmetern sei jedoch deutlich gesunken.


    Obwohl der Gesamtflächenumsatz in den größten Städten des Reviers (Essen: 101 000 m2, Duisburg 62 000 m2, Dortmund 60 000 m2 und Bochum 55 m2) gesunken ist, seien die Mieten stabil geblieben. Die Spitzenmieten werden mittlerweile mit 13,50 Euro in Duisburg gezahlt.


    Leicht erhöht hat sich nach Angaben des Unternehmens angeblich in Duisburg die Leerstandsquote, die im Vergleich zu den anderen Ruhrgebietsstädten deutlich niedriger ausfällt. Brockhoff & Partner sieht für 2010 eine Erholung des Immobilienmarktes.


    Aufgrund der abzusehenden Entwicklung in der Innenstadt mit Königsgalerie, Stadtfenster und Neupositionierung der Münzstraße glaubt das auf Handelsimmobilien spezialisierte Unternehmen Kemper’s Jones Lang LaSalle aus Düsseldorf an einen „Aufwärtstrend auf dem Vermietungs- und Investmentmarkt für handelsgenutzte Gewerbeimmobilien.“ (Quelle: WAZ vom 29. Dezember 2009)

  • Wohnungsleerstand

    Der bundesweite Techem-empirica-Leerstandsindex weist für das Jahr 2008 [vgl.2007] in Duisburg einen Wohnungsleerstand von 8.800 der insgesamt 197.670 vermarktbaren Wohnungen aus. Dies entspricht einer Quote von 4,4 %.
    Vergleichszahlen:


    • BRD [gesamt]: 780.000 Wohnungen = 3,7 %
    • alte Bundesländer: 400.000 Wohnungen = 2,7 %
    • neue Bundesländer incl. Berlin: 380.000 Wohnungen = 6,6 %
    • bundesweiten Durchschnitt in städtischen Regionen = 3,4 %
    • NRW: 156.500 [von 4 776.625] Wohnungen = 3,3 %


    Quellen:


  • Duisburg: Cubion Büromarktbericht

    PM: "Die CUBION Immobilien AG ermittelte für Duisburg die konstanteste Büromarktentwicklung im Ruhrgebiet.


    Der Halbjahresumsatz an Büroflächen ist nach Recherche der Ruhrgebietsmakler seit 2007 nahezu identisch und liegt in diesem Jahr bei 32.000 m² Bürofläche (2007 bis 2008 lagen die entsprechenden Werte bei 33.900 m², 33.500 m² und 33.700 m²).


    „Gerettet“ wurde dieses respektable Ergebnis diesmal allerdings durch einen großen Eigennutzer. Das Land NRW errichtet für das „Landesamt für Zentrale Polizeitechnische Dienste“ ein neues Gebäude an der Schifferstraße im Duisburger Innenhafen, welches sich an das ebenfalls projektierte NRW-Landesarchiv anschließen wird.


    Insgesamt entfielen rund 13.500 m² auf Eigennutzer, so dass die Vermietungsleistung mit ca. 18.500 m² deutlich hinter dem Vorjahresergebnis zurück blieb (-40 %). Die Vermietungsleistung verteilt sich zu rund 11.000 m² auf das erste Quartal und etwa 7.500 m² auf das zweite Quartal 2010. [...]


    Die Leerstandsquote hat sich seit Jahresfrist von 2,9 % auf immer noch sehr niedrige 3,6 % erhöht und damit in gewisser Weise zu einer Markterholung beigetragen. Begründet ist diese Entwicklung einerseits in der Fertigstellung noch nicht vollständig vermieteter Objekte, andererseits in der temporär zurückgegangenen Vermietungsleistung, welche zu einer abnehmenden Nettoabsorption geführt hat.


    Die realisierte Spitzenmiete lag im ersten Halbjahr in Duisburg um 13,00 EUR/m², wobei in den Topobjekten am Innenhafen nach wie vor auch über 14,00 EUR/m² erzielbar sind. Die Durchschnittsmieten liegen knapp unter 8,00 EUR/m². Detaillierte Informationen zu den erzielbaren Duisburger Büromieten je nach Lage und Qualität des Objektes im Stadtgebiet liefert das aktuelle Kartenwerk „Büromarktzonen und –mieten Duisburg“, welches bei CUBION angefordert werden kann oder online und interaktiv einsehbar ist."


    Quelle: CUBION – Büromarkt Duisburg

  • Expo Real in München

    In der kommenden Woche beginnt in München die Immobilienmesse Expo Real, Duisburg wird wie in den vergangenen Jahren vor Ort präsent sein. Allerdings sind dieses Jahr keine neuen Projekte zu erwarten, wie beispielsweise im vergangenen Jahr mit dem Duisport Sky Center. Grund hierfür sei, dass derzeit wenig Initiative von Investoren ausgeht, im Ruhrgebiet und speziell in Duisburg zu investieren. Gezeigt werden hingegen aktuelle Bauvorhaben wie die Königsgalerie, einen Berufsschulneubau oder die Waterfront. Thema des Duisburger Auftritts soll das „Green Building“ sein, bei dem über nachhaltiges Bauen und Energie-Effizienz informiert wird. Als Highlight ist derzeit angekündet, ein Modell des Stadtfensters zu präsentieren.


    Was wenig überraschend ist, dass sich die Duisburger Delegation die Frage stellt, ob die Loveparade-Katastrophe negative Auswirkungen auf das Verhalten von potentiellen Investoren hat.


    Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 27. September 2010

  • Immobilienmarkt

    Immobilien in Duisburg 2010 begehrt wie lange nicht mehr im WAZ-Portal. Der Immobilienverband IVD West berichtet, die Nachfrage nach Immobilien war 2010 "so hoch wie lange nicht mehr". Besonders nachgefragt waren Immobilien in den City-nahen Stadtteilen Neudorf, Duissern, Dellviertel und Wasserviertel sowie Eigentumswohnungen am Innenhafen. Begehrt waren außerdem Buchholz, Großenbaum und Huckingen im Süden. Besonders der Anstieg der Nachfrage nach Eigentumswohnungen zur Selbstnutzung oder als Mietobjekte ist auffällig. Die Anleger zahlten für gepflegte Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen 1000 bis 1200 Euro pro qm, die Selbstnutzer 1400 bis 2000 Euro im Bestand und um 2200 Euro in Neubauten.


    Die Nettokaltmieten blieben in einfachen Lagen bei 3,50 bis 4,80 Euro pro qm stabil, in guten stiegen sie um 5% auf 7,80 Euro pro qm.


    Büroimmobilien erzielten einen Umsatz von 64.000 qm bei 4% Leerstand. Das Institut der deutschen Wirtschaft prognostiziert langfristig sinkende Nachfrage um 5% (Wohnobjekte) bzw. 10% (Büroobjekte) bis 2025 aufgrund des Bevölkerungsrückgangs.