Wohnungsmangel und -bau in Hamburg - Diskussionsthread

  • @ Posts 78-80.


    Es geht ja eben nicht darum alte Leute aus ihren Wohnungen zu schmeissen. Es ging mir um das generelle Problem, dass die Mieten am Markt sich nicht nur an der aktuellen Marlktlage orientieren, sondern sich auch stark danach richten wie alt der Vertrag ist.


    Sicherlich wuerden nicht wenige aeltere Menschen, vor allem Alleinlebende, lieber eine seniorengerechte 50m2 Wohung im Erdgeschoss haben, als weiterhin z.B. eine fuer sie eigentlich viel zu grosse Wohung im vierten Stock ohne Fahrstuhl zu bewohnen. Nur wenn die neue 50m2 mit neuen Vertag am Ende fast teurer wird als die 100m2 mit altem Vertrag, dann macht so einen Wechsel natuerlich kaum jemand mit.


    Die Tatsache, dass man je nach Vertagsalter fuer die selbe Wohung sehr unterschiedlich bezahlen muss verzerrt eben den Markt, was letztlich niemandem etwas bringt.

  • Es sollte die vorhandene Bebauung aufgewertet werden!
    In diesem Thread wurde ja schon erwähnt, dass sich die starke Nachfrage auf wenige In-Viertel beschränkt, während man z.B. in Wandsbek nicht tot überm Zaun hängen möchte!


    Das stimmt doch einfach nicht. Sicherlich ist die Nachfrage z.B. in Wandsbek nicht so groß wie in Winterhude, Eppendorf, der Schanze, Harvestehude, Rotherbaum etc. Aber auch in Stadtteilen wie Winterhude herrscht erhebliche Nachfrage nach Wohnraum. Und gerade das von Dir genannte Wandsbek ist ein solider und recht attraktiver Stadtteil. Ich kenne genug Menschen, die dort wohnen und finde es recht attraktiv.


    Eine weitere Möglichkeit sind die "Plattenbaughettos" Mümmelmannsberg, Steilshoop oder Osdorfer Born. Da zieht heutzutage auch keine junge Familie hin, weil die Kinder nicht auf eine Schule mit hohem Migrantenanteil sollen. Da muss man auch die Bevölkerungsmischung in diesen Stadtteilen verbessern.


    Da sprichst Du sicherlich ein großes Problem an. Aber was soll man da machen? Die oft so gescholtene Gentrifizierung wäre doch die einzige Möglichkeit, um dieses Problem in den Griff zu bekommen, dazu erhebliche Anstrengungen, um Migranten besser (in den Arbeitsmarkt) zu integrieren. Das wird nur über Förderung UND Forderung gehen.


    Aufwertung von Einfallstraßenrandwohnungen: Viele Wohnungen sind entlang der großen Einfallstraßen und da wohnt auch keiner freiwillig. Hier könnte man flächendeckend in Hamburg Tempo30 einführen und die Straßen generell von momentan bis zu 6spurig auf zukünftig höchstens 4spurig zurückbauen.


    Der Vorschlag ist doch völlig unrealistisch. Mit entsprechenden baulichen Maßnahmen ist es übrigens kein Problem an einer stark befahrenen Straße zu wohnen.

  • @ Posts 78-80.


    Es geht ja eben nicht darum alte Leute aus ihren Wohnungen zu schmeissen. Es ging mir um das generelle Problem, dass die Mieten am Markt sich nicht nur an der aktuellen Marlktlage orientieren, sondern sich auch stark danach richten wie alt der Vertrag ist.
    ...
    Die Tatsache, dass man je nach Vertagsalter fuer die selbe Wohung sehr unterschiedlich bezahlen muss verzerrt eben den Markt, was letztlich niemandem etwas bringt.


    Wenn die alte Dame Miete nach dem Stand eines Vertrages aus den 2000er Jahren hätte zahlen müssen, hätte sie ihren Lebensabend nicht in gewohnter Umgebung verbringen können.
    Die Forderung einer Entkoppelung des Mietniveaus vom Vertragsalter läuft genau darauf heraus: Alte Leute aus ihren Wohnungen zu schmeißen.

  • ^^ Solche Plattitueden sind genau der Grund warum die Politik dieses Thema nicht anfasst obwohl es im Sinne aller waere Fehlbelegungen und Unternutzungen aller Art zu reduzieren. Man kann die Thematik aber offenbar nicht sachlich von allen Seiten beleuchten, ohne dass von irgendwoher solche einseitgen und plakativen Statements kommen.

  • Was wäre denn Dein Vorschlag für diesen Fall?
    Übrigens sind die Inhaber von viele Jahrzehnte alten Mietverträgen typischerweise alte Leute, das liegt in der Natur der Sache.

  • Ich kann mir zum Beispiel eine Loesung vorstellen wie hier in Frankreich. Hier ermittelt das statistsiche Landesamt (oder wie immer es sich hier nennt) einen jaehrlichen regional differenzierten Inflationsindikator. Mietvertraege sind in der Regel so gestaltet, dass ich die Miete jeweils in Jahresschritten vom Vertragsanbschluss automatisch um genau diesen Prozentsatz ehrhoeht.


    Auch hier haben alte Vertraege machmal einen Kostenvorteil gegenueber neuen Vertraegen, die Diskrepanz ist aber bei weitem nicht so gross wie in Deutschland.


    Ausserdem koennte der Vermieter das Recht haben zu festgelegten Zeitrauemen (z.B. alle 15 Jahre) unabhaengig von allen Mietenspiegeln frei nach eigenem Gusto zu erhoehen wie stark er Lust hat. Der Mieter waere zwar lange Zeit sehr sicher, muss aber nach 15 Jahren eine deutlich angepasste Miete aktzeptieren (oder auch nicht, wenn die Nachfrage grade gering ist) oder umziehen. Diese Massnahme waere allerdings bei vielen Waehlern wohl sehr unpopulaer...


    Einen anderen Punkt erwaehnte ich ja bereits:


    Staatliche Wohnungsbaugesellschaften koennten gezielt bezahlbare Wohungen bauen die sich von Groesse und Ausstattung an die Bedruefnisse aelterer alleinstehender Menschen richten. Viele aeltere Menschen wollen gar nicht um jeden Preis an ihrer inzwischen zu gross gewordenen Wohung festhalten, zum Beispiel auch weil diese zu viel Arbeit macht, relativ hohe Nebenkosten mit sich bringt und ggf schlecht erreichbar ist wenn man nur noch schwer Treppensteigen kann.


    Sie tun dies aber dennoch weil sie im gegenwaertigen Markt keine Alternativen finden. Wer mag sich denn mit (z.B.) 75 Jahren schon noch bei einer Wohnungsbesichtigung mit zwei Dutzend Mitbewerbern im Alter von 25 bis 35 um den Zuschlag 'kloppen'? Da bleibt man doch - solange man es sich leisten kann - lieber in einer eigentlich zu grossen Wohnung.


    Hier konnte zum Beispiel ein staatlicher Traeger oder eine Genossenschaft halbwegs guenstige speziell ausgestattete Wohnungen fuer Senioren bauen und vermieten. Bedingung um als Einzelperson den Zuschlag zu bekommen koennte sein, dass man mindestens das Alter X erreicht hat und derzeit allein eine Wohung nutzt, die mindesten um den Faktor Y groesser ist als die neue Wohnung.


    Vorteil: Die Stadt baut zum Beispiel 100 Wohungen a 50m2, vergibt sie wie oben beschrieben und es werden 100 Wohungen a 100m2 frei, z.B. fuer Familien. Der Netto-Effekt des Wohungsneubaus waere also deutlich erhoeht.


    Von Zwang, oder von Rausschmeissen spricht kein Mensch..

  • Bei den Einfallstraßen, Tempo30 und Dauerstau bin ich der Meinung, dass mehr Straßen mehr Verkehr nach sich ziehen (Die Erfahrung zeigt es!) und weniger Straßen ziehen dann weniger Verkehr nach sich.
    Wer bei zurückgebauten Straßen auch zukünftig meint, mit dem Auto von Pinneberg zu seinem Arbeitsplatz in der City Süd fahren zu müssen, wird dann häufiger mal zu spät kommen. Oder er muss halt früher aufstehen, hat weniger Schlaf, ist unkonzentriert und verliert früher oder später seinen Job an jemanden, der an den neu gestalteten Einfallsstraßen mit Tempo30 wohnt.
    Oder der Pinneberger zieht weg aus Pinneberg hin ins Quartier Osdorfer Born 2.0 (nach Eimsbütteler Vorbild gestaltet)


    Oder er sucht sich gleich einen Arbeitsplatz in München oder Berlin, wo er der diesen sowohl mit dem ÖPNV als dann auch mit dem Auto besser erreichen kann. Oder der Selbstständige/Unternehmer verlagert sein Firma gleich in Pinneberg und überlässt es seinen Angestellten sich täglich durch den Verkehr zu kämpfen. Und vom Umwelt- und Verkehrssicherheitsaspekt her auch kontraproduktiv. Autos verbrauchen nun mal bei 30 deutlich mehr als bei 50 und viele fahren dann wieder schön durch die Wohngebiete, weil´s kürzer ist.

  • @Beitrag 87. Sorry, aber das ist einfach nicht das Niveau auf dem ich hier diskutieren moechte. Ich versuche halbwegs differenziert einen Gedanken zur Wohungssituation in Hamburg darzustellen und im Gegenzug kommt als Antwort ein duerrer Zweizeiler mit der Frage nach 'Ghettos' in der Pariser Banlieu.


    Also, wenn Du es gern hoeren willst: Inflationsklausen in Mietvertraegen fuehren innerhalb von drei Wochen zwangslaeufig zur totalen Ghettobildung. Daher ist absehrbar, dass Paris sich bis Mitte dieses Jahres unaufhaltsam in einen einzigen Slum entwickeln wird. Spaetestens im Fruehling sind buergekriegsartige Zustaende zu erwaren, die ihre Ursachen einzig in der Vertragsgestaltung zwischen franzoesischen Mietern und Vermietern haben. :nono:

  • Ja, wenn eine Firma auch ohne Kunden oder mit drastisch weniger Kunden existieren kann, dann könnte man die Firma auch nach Pinneberg verlagern...


    Der Vorteil Hamburgs gegenüber Pinneberg ist das es besser erreichbar ist. Wenn Sie Hamburg diesen Vorteil nehmen wollen ...
    Es gibt viel Branchen und Tätigkeiten, da ist es vollkommen egal, wo die Firma ist.

  • @Beitrag 90:Es hängt halt alles zusammen. Ich bin momentan zu müde für einen längeren Beitrag, aber da kommt noch etwas!


    @Beitrag 91: Ich möchte nicht, dass Hamburg per Auto überhaupt nicht mehr erreichbar und nicht mehr durchfahrbar ist. Ich möchte nur, dass der aktuelle Straßenausbau auf ein vernünftiges Maß zurückgebaut wird.


    Solche Auswüchse wie die 6spurige Kieler Straße, Willy-Brandt-Straße, Wandsbeker Chaussee oder Bramfelder Chaussee passen einfach nicht mehr in die heutige Zeit und sind Relikte aus der Ideologie der autogerechten Stadt.


    6 Spuren!! Halten Sie sich das noch mal vor Augen! Soll so etwas der Normalzustand in einer Stadt zum Wohnen sein?
    Zum Vergleich:
    - Die berühmte fifth Avenue in New York ist 3spurig.
    - "The Mall" in London ist 4spurig

  • Die Eingemeindung umliegender Orte ist im Falle Hamburgs nicht gerade einfach, da es sich um eine Erweiterung einer Landesgrenze statt einer Stadtgrenze handelt. Außerdem gibt es auf Hamburger Gebiet theoretisch noch recht viel Platz zum Bauen, nur leider fährt dort keine S-Bahn hin.



    Midas redet doch gar nicht davon, alte Menschen aus ihrem Wohneigentum zu vergraulen, sondern darum, große MIETwohnungen für Familien verfügbar zu machen, indem die darin allein lebenden alten Mieter mittels guten Argumenten zu einem Umzug in eine seniorengerechte Mietwohnung bewogen werden.


    Im Prinzip ist das ja keine so schlechte Idee. Es muss aber auf Basis der Freiwilligkeit geschehen und die betreffenden Senioren dürfen nicht zu einer Entscheidung genötigt werden.


    Die durchschnittliche Größe an Wohnraum pro Person beträgt in Hamburg (soweit ich weiß) etwa 36qm. Ich hab während meines Studiums in einer 18qm-"Wohnung" gewohnt.

  • Außerdem gibt es auf Hamburger Gebiet theoretisch noch recht viel Platz zum Bauen, nur leider fährt dort keine S-Bahn hin.


    Könntest Du etwas näher erläutern, welche Flächen Du genau meinst?


    Die größten Freiflächen sind noch landwirtschaftlich genutzte Gebiete wie die Vierlande oder die Rissener Feldmark. Bauen ist dort - wie ich meine aus gutem Grund - i.d.R. aber nicht zugelassen. Denn eigentlich bräuchte man auf solche weit vom Zentrum entfernt liegenden, wertvollen naturnahen Gebiete nicht zuzugreifen, da in zentraler Lage noch genug Land verfügbar wäre, das sogar in städtischem Besitz ist. Womit wir wieder bei den Schrebergärten wären, und den Hafenbrachen.


    Den Luxus einer fußläufig erreichbaren Bahnstation haben die meisten Hamburger sowieso nicht, dank jahrzehntelang versäumten Ausbaus des schienengebundenen ÖPNV (bestes Gegenbeispiel in Deutschland ist München). Auch in den weit von den Bahntrassen entfernten Gebieten gibt es so gut wie kein frei verfügbares Bauland. Wer es nicht glaubt, möge einfach mal in einem Immobilienportal sich auf die Suche begeben - der Markt ist praktisch nicht existent.

  • Ich möchte nicht, dass Hamburg per Auto überhaupt nicht mehr erreichbar und nicht mehr durchfahrbar ist. Ich möchte nur, dass der aktuelle Straßenausbau auf ein vernünftiges Maß zurückgebaut wird.


    Die Reeperbahn und die Mönkebergstraße sind auch 2spurig.


    Das die von Dir genannten Hauptstraßen 6spurig sind, ist kein Relikt aus einer überlebten Ideologie, sondern ein Notwendigkeit, die sich aus den geografischen Gegebenheiten der Stadt ergibt.
    Ich bin auch ganz klar der Ansicht, dass man in einer in einer Metropole wie Hamburg kaum erwarten kann so ruhig zu wohnen wie auf einem Bauernhof im Wendland. Der Geräuschpegel einer Stadt ist nun mal höher, egal ob es sich dabei um die Geräusche von spielenden Kindern oder um Verkehrslärm handelt, egal ob an Hauptstraßen, Bahnlinien, Schiffen auf der Elbe oder es sich um anfliegende Flugzeuge handelt.
    Bei letzteren wundert mich, dass hier noch keiner gefordert hat den Flughafen zu schließen und mit Wohnraum zu bebauen. Schliesslich haben Hannover und Berlin ja einen und da kommt man schnell mit der Bahn hin.

  • Editiert, bevor es hier rote Bobbel hagelt. Sollen die Hamburger doch ihre Schrebergärten verdichten und versuchen ihre Senioren zum Umzug zu bewegen, wenn sie wollen.


    Schade, da es sich offenbar auch auf meine Beitraege bezog haette ich es gern gelesen. Aber wieso nimmt man einen ganzen Beitrag wieder nachtraeglich raus? Eigentlich sollte man doch hier im DAF nur Dinge schreiben zu denen man auch steht. Etwa zu weit aus dem Fenster gelehnt?


    Womit wir wieder bei den Schrebergärten wären, und den Hafenbrachen.


    Hafenbrachen die sich fuer solche Zwecke eignen gibt es in Hamburg quasi nicht mehr: Die stadtnahen Brachen sind bereits alle Teil des Projektes Hafencity und damit entweder bebaut oder in der Beplanung. Die Brachen im inneren Hafen sind Teil der HPA Plaunung fur das Central-Terminal Steinwerder (CTS). Die Brachen in Harburg sind schon aus dem Hafen entlassen und Teil des Channel Harburg. Fast alle verbeleibenden kleineren Brachen sind inzwischen schon zu Logistikflaechen umgewandelt oder sind Erweiterungsflaechen fuer Betriebe. Ausser den bereits abgegebenen Flaechen (im wesentlchen Hafencity und Channel Harburg) hat der Hafen keine weiteren Reserven fuer andere Nutzungen abzugeben. Man soll also nicht auf eine Loesung von dieser Seite hoffen.


    Solche Auswüchse (...) passen einfach nicht mehr in die heutige Zeit und sind Relikte aus der Ideologie der autogerechten Stadt. 6 Spuren!! Halten Sie sich das noch mal vor Augen! Soll so etwas der Normalzustand in einer Stadt zum Wohnen sein?


    Sehe ich genauso. Wie ich anderswo (hier und hier) schon sagte: Ein Rueckbau waere wuenschenswert wenn die Hafenquerspange da ist. Allerdings reden wir hier von der Realisierung im Jahr 202X...


    Es muss aber auf Basis der Freiwilligkeit geschehen und die betreffenden Senioren dürfen nicht zu einer Entscheidung genötigt werden.


    Mein Reden. Danke DiggerD21. Entwas anderes hatte ich nie behauptet bzw angeregt.

  • Zur Willy-Brandt-Straße:


    Ein Rückbau ist schon sehr utopisch. Wie soll das gehen ohne einen Vekehrskollaps zu verursachen?Außerdem ist sie sehr urban denn ich finde, große vielbefahrene Straßen gehören einfach zu einer modernen Großstadt.
    Das einzige was dieser Straße fehlt sind kulturelle Einrichtungen,Geschäfte,Hotels oder Restaurants mit denen sie indentifiziert oder belebt werden kann.
    Den Zustand als Durchfahrtsstraße in einer Bürowüste finde ich allerdings auch nicht toll

  • Den Luxus einer fußläufig erreichbaren Bahnstation haben die meisten Hamburger sowieso nicht, dank jahrzehntelang versäumten Ausbaus des schienengebundenen ÖPNV (bestes Gegenbeispiel in Deutschland ist München).


    Hamburg kann man doch gar nicht mit München vergleichen. München ist sehr viel reicher als Hamburg und zugleich sehr viel weniger arm. Darüber hinaus ist München wesentlich kleiner und deutlich dichter besiedelt und es hat über Jahrzehnte einen Großteil der Förderung für ganz Bayern abgegriffen. Es ist doch klar, dass Hamburg damit nicht mithalten kann.


    Ich möchte nochmal ganz kurz auf die Eignung der Billhuder Insel für den Wohnungsbau zurück kommen. Diese Fläche ist recht nah an der Innenstadt gelegen, U- und S-Bahn-Stationen liegen sehr nah und durch die Wasserlage dürfte die Insel recht attraktiv für mittel- bis hochwertigen Wohnraum sein. Es dürfte kein Problem sein die Anbindung an die Innenstadt, die U- und S-Bahn-Stationen durch eine Buslinie herzustellen.


    Edit: Ganz interessant ist dazu auch dieser Artikel im Abendblatt: http://www.mobil.abendblatt.de…ungen-in-Othmarschen.html. Warum entstehen auf 200 Hektar eigentlich "nur" 300 Wohnungen? Da sollte doch deutlich mehr drin sein.