Zentrale Landesbibliothek [in Planung]

  • Es gibt jetzt noch ein zweites Rendering, für die ZLB im Galeries Lafayette und zwar von außen:


    csm_q207_zlb_auben_9kmcwz.webp


    Copyright: ZLB/Render Vision


    [mod]War schon im BZ-Artikel zu sehen, der in diesem Beitrag verlinkt ist. [/mod]


    Im genannten Beitrag ist das andere Bild direkt hier im Forum zu sehen. Ich dachte mir aber, dass es manchmal schöner ist, die Renderings direkt hier einzubinden, als nochmal über den externen Link zu gehen.


    [mod]Ist es auch. ;) Wollte es nur erwähnen.[/mod]

    Einmal editiert, zuletzt von KaBa1 ()

  • Das ist scheinbar eine ziemlich spannende Kiste. Zwischendurch hieß es schon, der CDU-Minister Chialo habe ein Luftschloss geplant.


    Inzwischen haben aber ziemlich viele Medien (darunter auch eher linksorientierte Blätter) angedeutet, dass die Idee ziemlich gut aber vermutlich vom falschen Mann ist. Chialo sei ein unbeschriebenes Blatt und dazu habe er bereits ziemlich konkrete Vorschläge gemacht, ohne vorher intern stärker den Austausch zu suchen. Daher denke man sich in der politischen Landschaft einen Haufen unausgegorener Behauptungen aus.


    Die kolportierten Umbaukosten etwa wurden einfach von früheren Neubauplänen(!) übernommen und gelten laut Fachleuten als absurd hoch, man könnte auch sagen: ganz bewusst künstlich hochgerechnet (das Gebäude ist in einem hervorragenden Zustand und besitzt bereits nahezu jegliche benötigte Infrastruktur). Es bleiben eigentlich primär die Kauf- oder Mietkosten, wobei ersteres mE schon der bessere Deal wäre.

    Und der kolportierte "Kaufpreis" war nur ein erstes Angebot über das bislang noch nicht einmal verhandelt wurde.

    Die Kommunikation ging zudem vom Immobilienbesitzer aus, nicht von Chialo. Der Mieter zieht nun bekanntlich ja tatsächlich aus und die Lage ist auch nicht mehr so ein Selbstläufer wie man als potentieller Nachmieter aus der Handelsbranche hoffen sollte (zumal große Kaufhäuser ohnehin am Kämpfen sind). Ich würde Mal sagen, dass man dem Investor einen moderaten Gewinn ermöglichen kann und dafür dann immer noch zu einem verbünftigen Preis sowie in einer unschlagbar kurzen Zeit eine Top-Lage und Qualität für die ZLB bekäme.


    Insgesamt scheint es mir ein win-win-win-win-win-Szenario:

    - Die Berliner bekommen unerwartet zeitnah eine super zentrale und ausreichend moderne sowie attraktive ZLB.

    - Der Senat bekommt das leidige Thema souverän gelöst und schlägt sogar zwei Fliegen mit einer Klappe, denn...

    - ...der Abwärtstrend des Umfelds wird so ebenfalls gestoppt, da 3 Mio Nutzer pro Jahr (i.e. gut 8.000 pro Tag) ordentlich zusätzliche Frequenz bringen.

    - Der Investor muss keinen anderen Nachmieter finden und profitiert zudem mit der eigenen Nachbarimmobilie mit.

    - Die Umweltbilanz wird durch die Nachnutzung eines Bestandsbaus statt eines Neubau ebenfalls optimiert.


    Eigentlich gibt es primär zwei Szenarien, warum die Idee dennoch scheitern könnte:

    - Der Investor bekommt den Hals nicht voll (wobei er den Senat bewusst angesprochen und jetzt wie vorhergesehen den Bestandsmieter wegbrechen hat).

    - Die politische Kaste gönnt Chialo nicht den Erfolg und torpediert das Projekt (wobei sie dann mE auch bessere Alternativen präsentieren sollten und zumindest der Bürgermeister die Idee schonmal ziemlich gut fand).

  • Ungeachtet aller oben genannten Argumente möchte ich die Idee hassen weil ich die Galeries Lafayette und die Idee der Friedrichstraße als zentraler Premium Shopping-Straße liebe und es für mich ein rabenschwarzer Tag werden wird wenn sie aus Berlin wegziehen, auch für den ganzen Standort Berlin fände ich es sehr enttäuschend.


    Dennoch muss man sagen es liest sich so zusammengefasst wie ein großer Wurf. Nun Frage ich mich, wenn man denn Träumen dürfte - würde nicht in einer perfekten Welt die Bibliothek hier einziehen, und das Lafayette einfach direkt ein Haus weiter, in das chronisch leere und traurige aber wunderschöne und für Edelshopping ausgelegte q207 q206? Es würde auf einen Schlag dieses wunderschöne Gebäude für die Offentlichkeit retten und zurück bringen, und auch den Galeries durch die Bibliothek helfen. Ich würde sogar behaupten die Restaurant Abteilung würde stark von der Bibliothek profitieren. Auch die ganze Friedrichstraße und das Gendarmenmarkt Areal wären plötzlich "wieder da" weil zwei Schwächelnde Standorte gestärkt würden.

    Ich halte es für unrealistisch da man auf ein klares Bekenntnis der Galeries zum Standort Berlin und Friedrichstraße (verständlicherweise) weiterhin warten muss und auch solch ein Umzug hohe Umbaukosten verursachen würde... aber bei Gott würde ich mich freuen!

  • Humphey Cordonnier Du meinst sicher das Quartier 206 (207 ist ja der Glasbau, aus dem die Galeries Lafayette ausziehen). Den Bau fand ich persönlich auch schon immer recht reizvoll. Es ist fast schon etwas zu viel, aber why not? Die Chancen dürften davon abgesehen doch ganz gut stehen, dass dort durch die Bibliothek wieder neuer Auftrieb entsteht. Wenn man es clever macht, kann man dort an der Ecke sicher insgesamt ein attraktives Quartier entwickeln, das auch wieder mehr Menschen anlockt.


    Aber noch ist der Gegenwind stark. Es ist längst nicht ausgemacht, dass die ZLB da rein kommt.

  • Laut der Berliner Morgenpost ist die Realisierung der ZLB an der Friedrichstraße eher unwahrscheinlich. Bisher hat der Kulturausschuss des Abgeordnetenhauses keinerlei Infos erhalten, wie die Umsetzung konkret erfolgen soll. Auch gibt es keinerlei Gelder, mit denen das Ganze finanziert werden könnte. Weder im Doppelhaushalt 2024/2025 noch in der langfristigen Finanzplanung bis 2027 ist das Projekt enthalten. Dass zusätzliches Geld bereit gestellt wird, ist unwahrscheinlich, eher muss mit Einsparungen gerechnet werden.

    https://www.morgenpost.de/bezi…t-des-Kultursenators.html

  • ^---- Danke Klarenbach. Das liest sich ja sehr ernüchternd. Aber irgendwie typisch Berlin. Die Galeries Lafayette hat man jetzt vergrault, soll heißen sie gehen raus und eine Nachfolge-Nutzung der Immobilie steht in den Sternen. Toll! :thumbdown:

  • ^ Was kann Berlin dafür? Es werden ja mehrere Filialen weltweit geschlossen. Kann da Berlin auch was für? Und wenn eine Mieter kündigt, sollte nicht der Vermieter dafür sorgen, dass dessen Haus wieder voll vermietet wird?

    Dieses sinnfreie Berlin-gebashe nervt.

  • Es geht glaube ich nicht gänzlich um Berlin-gebashe, sondern vielmehr um die Ausrichtung nach Außen und Berlin hinterlässt leider oft Fragezeichen in die Republik und Welt, auch durch solche Diskussionen. So viel Verwirrung kennt man nun einmal so nur aus unserer Stadt. So viele Entscheidungen wirken unüberlegt, null zu Ende gedacht, da passt nun einmal das "typisch Berlin". Leider darf man in unserer Stadt nichts mal ansprechen, weil dann gleich wieder ein Sturm der Entrüstung los getreten wird, aber um etwas zu verändern, muss auch die Wahrheit ausgesprochen werden, natürlich stets sachlich, aber wann passiert das? Berlin neigt viel zu oft zu populistischen Neigungen und viel zu wenig zu sachlichen Debatten und Ansichten, warum auch immer. Das ist auch nicht nur ein Gefühl von mir, sondern die Außenwirkung die Berlin auf andere Wirft. Wir brauchen wirklich wirklich eine andere Art der Kommunikation, des Umgangs miteinander und auch eine professionelle Außenwirkung, ja, ich weiß, dass fällt vielen Menschen schwer, aber es ist nun unmöglich. Die Galerie Lafayette mag in anderen Städten ebenfalls Shops schließen, aber wenn wir ehrlich sind, war die gesamte Wirkung nach Außen auch wieder mehr als unprofessionell von allen Seiten, die Lafayette wurde damit auch in eine unangenehme Situation gebracht, die übrigens abschreckend auf andere Menschen, Unternehmen wirkt und auch diese Aussage ist nicht unsachgemäß, sondern Realität.

  • Insgesamt scheint es mir ein win-win-win-win-win-Szenario:

    - Die Berliner bekommen unerwartet zeitnah eine super zentrale und ausreichend moderne sowie attraktive ZLB.

    Fragt sich, wie viele Berliner das kümmert. Den meisten reicht die Bezirksbibliothek. Glaube, von den GL hatten mehr Leute (vor allem auch Nicht-Berliner) was.

  • ^^ Wenn es berechtigte Kritik an Berlin gibt, dann sollte die auch ausgesprochen werden. Das ist doch klar. Aber hier ist sie einfach mal unberechtigt. Das darf man dann auch mal zur Kenntnis nehmen. Ansonsten, Minimalist, trägst auch du zur Aussenwirkung bei. Mit deiner ewigen Nörglerei, ob berechtigt oder nicht, negativ. Aber Köln ist wunderschön und sollte Berlin als Vorbild dienen. Richtig?

  • Als stiller Mittleser möchte ich gerne zum Thema neue ZLB auch meinen Senf dazugeben:


    Zuallererst: Generell bin ich selbst ein großer Fan von Bibliotheken als freien Orten der Weiter- und Fortbildung, sowie Inspiration ohne Konsumzwang die allen Menschen unabhängig von Einkommen, sozialem Status und Bildungsgrad, offenstehen.

    Allerdings bin ich auch ein Fan von seriösen Finanzierungsplanungen und einer entsprechenden Prioritätensetzung bei angespannten öffentlichen Haushalten, die im Interesse aller Menschen in Berlin sind. Der Standort im derzeitigen Galeries Lafayette Gebäude mag auf den ersten Blick ansprechend wirken, ich teile auch die Ansicht, dass die ZLB in der südlichen Friedrichstraße das Potential hätte ein ganz anderes Besucherklientel in die Gegend zu locken und somit das gesamte Gebiet attraktiver für die Berlinerinnen und Berliner zu machen (momentan ist dort eher der Tourismus, der Kommerz und der motorisierte Individualverkehr zuhause). Die Architektur des Gebäudes ist spektakulär und sicherlich einer ZLB würdig. Das wars aber leider auch schon.


    Einigermaßen irritiert bin ich von den Stimmen, die den vorgeschlagenen Standort jetzt als das non-plus-ultra darstellen und die Nachteile dabei komplett ausblenden. Zum einen ist da die Kostenfrage. Es kursieren hier Zahlen von um die 600 Millionen Euro, eine gewaltige Summe, die gegenüber einem kompletten Neubau lediglich einen marginalen Vorteil aufweisen würde. Demgegenüber stünde jedoch unter anderem der große Nachteil, und dies wird in der Debatte leider viel zu selten erwähnt, dass das Medien-Magazin auch im Galeries Lafayette Gebäude keinen Platz hätte, was zur Folge hätte, dass die Medien, wie bisher, mit mehreren LKWs mehrmals täglich quer durch die Stadt gekarrt werden müssen. Da kann man sich doch wirklich nur noch an den Kopf fassen. Wenn man schon eine derart enorme Summe für die ZLB investiert, dann müssen diese ganz grundlegenden Anforderungen an einen Bibliotheksbau meiner Meinung nach auf jeden Fall erfüllt werden. Bibliotheken sind mehr als eine schöne Fassade und ein bisschen Bling Bling. Sie müssen auch logistischen Anforderungen genügen. Alles andere ist nicht seriös.


    Dann kommen wir zur Setzung von Prioritäten im Lichte einer extrem angespannten Haushaltslage in Berlin, die sich spätestens in den nächsten Jahren noch mehr zuspitzen wird. Der Sanierungsstau der öffentlichen Gebäude in Berlin ist unvorstellbar hoch. Nur um einige, wenige Bespiele zu nennen: Wir lesen von ständigen Wasserrohrbrüchen in den Gebäuden der technischen Universität, die Gebäude am Virchow-Klinikum sind in einem desolaten Zustand mit einem Sanierungskorridor bisher bis ins Jahr 2050 (!!!), es gibt noch keine Perspektive für das Gebäude des ehem. Tempelhofer Flughafens (ob dies ein geeigneterer Standort für die ZLB wäre, zweifle ich allerdings auch an), sowie des ICCs. Wenn so viel Finanzierungsbedarf bei bereits existierenden Gebäuden besteht, dann finde ich Debatten über komplett neue Projekte, um nicht zu sagen Luftschlösser, total abgehoben und abwegig. Es mag natürlich nicht so sexy sein Geld für die Sanierung der TU Gebäude bereitzustellen, oder unsere Krankenhäuser baulich und klimatechnisch auf Vordermann zu bringen, aber es ist einfach extrem unseriös jetzt so zu tun, als ob wir über eine halbe Milliarde Euro (!!) in die Hand nehmen müssen, um der ZLB ein neues Zuhause zu geben, wenn Studenten gleichzeitig in überfluteten Gebäuden studieren und kranke Menschen in nicht klimatisierten und teils baufälligen Krankenhäusern liegen. Wäre die Situation eine andere, wäre ich vermutlich der erste, der sich für ein spektakuläres neues Gebäude für die ZLB einsetzen würde, aber die Situation ist leider nicht so. Meiner Meinung nach sollte sich die Politik auf den Bestand und die absoluten Basics für eine funktionierende Stadtgesellschaft kümmern und keine Prestigeprojekte für bessere Zeiten vorantreiben. Bei solchen Debatten steigen viele Menschen dann auch einfach aus, was sich dann unter anderem in Umfrageergebnissen wie wir sie momentan sehen niederschlägt.

  • Heute war eine Sitzung des Kulturausschusses, dort wurde ein erstes Angebot zum Kauf vorgestellt, Kaufpreis des Angebots ist 589 Millionen Euro:

    https://www.morgenpost.de/berl…eis-von-Quartier-207.html

    Ich verstehe das so, dass das quasi eine Obergrenze ist, in den Verhandlungen könnte der Kaufpreis noch sinken.

    Pressemitteilung der ZLB dazu:

    https://www.zlb.de/presse/zur-…-in-die-friedrichstrasse/

    3 Mal editiert, zuletzt von temp ()

  • Das ist auch deswegen schaden weil der Wegzug der Galeries Lafayette den Niedergang der Friedrichstraße noch beschleunigen wird. Fehlt erst so ein starker Anker setzt sich schnell eine Dynamik in Gang und auch andere Geschäfte schließen oder wandern ab. Eine Landesbibliothek kann dies leider niemals kompensieren, denn diese zieht nunmal keine Massen an und hat auch sonst eine eher spitze Zielgruppe. Eine Bibliothek bringt auch dahergehend keine Synergie das sie andere Gewerbe anzieht. Es würde mehr Sinn machen die Bibliothek entweder in Hochschulnähe oder in einem Kiez unterzubringen, auf einer eher von Tourismus und Shopping geprägten Gegend ist sie eigentlich fehl am Platz.

  • Fehlt erst so ein starker Anker setzt sich schnell eine Dynamik in Gang und auch andere Geschäfte schließen oder wandern ab.

    Die ganzen Edelquartiere aus den 90ern stehen seit Jahren fast leer. Und das Lafayette war ebenso seit Jahren kein Ankermieter mehr, da (anders als das KaDeWe oder das Galeria am Alex) höchstens mäßig besucht. Die Friedrichstraße muss sich in diesem Abschnitt (!) also ohnehin neu erfinden. Ich weiß auch nicht, ob eine Bibliothek da die beste Idee ist – aber besser als Leerstand ist sie auf jeden Fall, und für Büros oder Wohnungen ist das Gebäude schlicht nicht geeignet. Also geben wir dem Projekt doch eine Chance.

    Es würde mehr Sinn machen die Bibliothek entweder in Hochschulnähe oder in einem Kiez unterzubringen

    Die Humboldtuniversität ist keine 500 Meter weit entfernt, und ein Kiez wäre immer nur für den jeweiligen Kiez von Vorteil. Der Standort Friedrichstraße ist a) uninah und b) aus der ganzen Stadt mit dem ÖPNV schnell und einfach zu erreichen.

  • Das die Galeries Lafayette eher schlecht besucht war lag meiner Meinung daran das sie für ein "Luxuskaufhaus", als das es sich ja verkauft und wahrgenommen wird schlicht zu wenig Luxus zu bieten hatte. Ich war vor ein paar Jahren mal drin und war wirklich enttäuscht, im Gegensatz zum KaDeWe war das schon sehr Mau. Ich habe nichts gegen Bibliotheken, die in meinen Augen eher architektonisch Grenzwertige Stuttgarter Landesbibliothek hat sich sogar zum Tourispot gemaußert. Es fehlt mir aber die Fantasie mir vorzustellen das eine Galeries Lafayette wo man dann mehr oder weniger einfach Bücherregale reinstellt einen besonderen Reiz für Touristen bieten wird. Auch fällt es mir schwer vorzustellen, dass jemand der in eine Landesbibliothek Friedrichstraße geht danach noch zu Massimo Dutti shoppen gehen wird. Das ist jetzt nicht abwertend gemeint, ich bekomme nur diese zwei Tätigkeiten nicht im Kopf zusammen. Deswegen rede ich ja auch von mangelnder Synergie. Natürlich zieht eine Landesbibliothek auch Menschen an, aber die meisten davon werden sich danach eher nicht dem Shopping hingeben sondern vielleicht eher einen Kaffee trinken gehen. Gleichzeitig entfalten halt die übrigen Geschäfte an der Friedrichsstraße nicht die Anziehungskraft damit jemand dort extra zum Shopping hinfährt.

  • Eine ZLB in der Friedrichstraße generiert doch x- mal mehr Publikumsverkehr als das kleine Möchtegernluxuskaufhaus, in dem allein die Lebensmittelabteilung funktionierte. Und die ich auch vermissen werde. Das ist doch keine Frage. Eine Kaufhaus allein für Touries vermisst hier allerdings niemand.

  • Eine ZLB in der Friedrichstraße generiert doch x- mal mehr Publikumsverkehr als das kleine Möchtegernluxuskaufhaus, in dem allein die Lebensmittelabteilung funktionierte.

    Diese generiert aber vor allem Publikum von dem die umliegenden Geschäfte, mit Ausnahme von Cafes, kaum Nutzen haben. Von einem Kaufhaus für Touristen hat im Übrigen Niemand hier gesprochen.

  • Wie wäre es mit Wohnnutzungen um die Friedrichstraße zu beleben? Es überrascht mich, dass das noch nicht so auf die Agenda kam, besonders, weil es ja in zahlreichen anderen Städten zur Zeit mit einigem Nachdruck betrieben wird. Meiner Wahrnehmung nach ist die gesamte Friedrichstadt in oft ein recht leerer Ort.


    Außerdem sollte sie wesentlich besser optisch an den Gendarmenmarkt angebunden weden – etwa durch das Umwandeln von Jäger-, Tauben- und Mohrenstraße (oder sogar nur der Taubenstraße) in autofreie Straßen zwischen Friedrichstraße und Charlottenstraße.